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SECESSION, AKTIONISMUS, HUNDERTWASSER
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SECESSION, AKTIONISMUS, HUNDERTWASSER
Wien: Impulsgeber für die Moderne

Veranstalter:
Kulturtours - Reisen zu Kunst und Kultur

   

Diese Reise spannt den Bogen von der Avantgarde und der Bohème Wiens um 1900 über die Performances der Aktionskünstler und die Architektur-Visionen Hundertwassers bis in die Gegenwart. Ihr Guide: ein eingefleischter Kenner der Wiener Kunstszene und jüngeren Kunstgeschichte.

Wiens Einfluss auf die Entwicklung der Moderne kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn die Hauptstadt des österreich-ungarischen Großreichs war bis zum Ersten Weltkrieg eines der bedeutendsten kulturellen und politischen Zentren. Im Jahre 1910 war Wien - nach London, New York und Paris - mit 2 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt der Welt! In diesem pulsierenden Herz eines Vielvölkerstaats versammelten sich künstlerische Talente unterschiedlichster Herkunft.

Wien 1900 - das war die Zeit der Secession und des Jugendstils, von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka. In dieser Zeit revolutionierten Otto Wagner und Adolf Loos Architektur und Design - und bereiteten den Boden für die Entwicklung des Bauhaus. Und für die Musik war es u.a. Arnold Schönberg, der den Aufbruch wagte.
Dieser Aufbruch, der immer wieder erbittert von der Monarchie und dem traditionsverliebten Großbürgertum bekämpft wurde, endete jäh mit dem Ende des Großmachtstatus infolge des Versailler Vertrags. Vom Zentrum der weltpolitischen Bühne wurde Wien in eine Randlage katapultiert, was durch die Teilung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg noch verstärkt wurde.

Die Abgeschiedenheit war es, die die Avantgarde und Bohème völlig neuartige Wege gehen ließ: Mit ihren schockierenden und provozierenden Performances strebten die Wiener Aktionisten mit aller Macht zurück an die Spitze der internationalen Kunstszene. Sie entwickelten dabei nicht nur eine neuartige Ästhetik. Sie erschütterten auch die Wert- und Moralvorstellungen der traditionsbewussten, bürgerlichen Wiener Gesellschaft. Längst nicht so extrem, aber aus kunsthistorischer Sicht nicht minder radikal sind die Arbeiten des Künstlers und selbsternannten Architekturdoktors Friedensreich Hundertwasser. Vom breiten Publikum früh verehrt, von einer ganzen Generation Architekten jedoch verpönt, findet derzeit eine Neubertung seines Schaffens statt.

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Entwurf für den Wandfries
im Palais Stoclet in Brüssel
Detail: Lebensbaum, MAK Wien
© Wikimedia / The Yorck Project
Zenodot Verlagsgesellschaft
Lizenz: GNU

 

Reiseverlauf

 

1. Tag: Anreise und erste Erkundungen
Individuelle Anreise nach Wien. Je nachdem, wie viel Zeit Ihnen nach dem Zimmerbezug bleibt, empfehlen wir für den späten Nachmittag einen Besuch im Oberen Belvedere. Dort befinden sich einige der herausragendsten Werke Gustav Klimts - darunter "Der Kuss".
Wie kaum ein Kunstwerk wurde dieses Bild von der Reproduktionsindustrie vereinnahmt - und ziert zahllose Kalenderblätter, Lesezeichen und Schreibblöcke. Doch die technische Reproduzierbarkeit könnte bei keinem anderen Werk stärker scheitern. Wer das Original gesehen hat, weiß: Die Kopien sind allenfalls ein billiger Abklatsch. Die mystische und intime Stimmung des Werkes können sie nicht transportieren. Dieses Bild muss man im Original betrachten. Abends, in der letzten halben Stunde vor der Schließzeit um 18 Uhr, ist dazu in der Regel die beste Zeit. Denn dann hat sich die Masse der Besucherscharen schon verzogen.
Im Anschluss bietet sich ein Spaziergang durch den Belvedere-Garten und ein Abendessen im Brauhaus Salm am Unteren Belvedere an.

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Das Secessions-Gebäude in Wien
© Harald Kother

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Dachsims der Wienzeilenhäuser,
entworfen von Otto Wagner
© Wikimedia / Thomas Ledl, Lizenz: CC 3.0

2. Tag: Wien 1900 - Jugendstil und Secession
Ihr persönlicher Guide holt Sie im Hotel ab und zeigt Ihnen die Wurzeln der Moderne in Wien. Sie spazieren zu bahnbrechenden Bauten des Jugendstil-Architekten Otto Wagner, lernen die Wiener Werkstätte kennen und besuchen die Secession.
Das Gebäude dieser Künstlervereinigung gilt als erster "White Cube" der Kunstgeschichte: ein Gebäude mit neutralen Wänden, in dem keinerlei architektonischer Zierrat von den ausgestellten Werken ablenkt. Die Secession beherbergt heute Klimts Beethoven-Fries und dient nach wie vor als Ausstellungsort der Künstlervereinigung. Ihr Guide - selbst in der Wiener Kunstszene aktiv - zeigt Ihnen die Strömungen, Einflüsse und Entwicklungen der Wiener Spielart der Moderne als Insider auf und kann so manche Geschichte aus dem ganz alltäglichen Künstlerleben berichten.
Am Nachmittag besuchen Sie auf eigene Faust das Leopold-Museum, das über die weltweit größte Egon Schiele-Sammlung sowie bemerkenswerte Bestände von Kokoschka und Klimt verfügt. Einen zweiten Schwerpunkt bietet der Ausstellungsbereich zu Kunsthandwerk und Möbeln rund um die Jahrhundertwende mit herausragenden Arbeiten des Jugendstils und der Wiener Werkstätte.
Wenn Sie sich ganz tief auf die Spurensuche nach den Wurzeln der Moderne in Zentraleuropa begeben möchten, kommen Sie außerdem nicht am MAK, dem Museum für angewandte Kunst, vorbei. In wechselnden Ausstellungen präsentiert das Museum ebenfalls Arbeiten der Wiener Werkstätten, aber auch des Architekten Adolf Loos, der in seinen Vorträgen "Ornament und Verbrechen" sowie "Die Potemkinsche Stadt" noch vor dem Ersten Weltkrieg die schnörkellose Bauhaus-Ästhetik vorweggenommen hat.

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Das Museumsquartier mit
dem mumok im Hintergrund
© Harald Kother

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Hundertwasser-Fassade
des Kunst Haus Wien
© Harald Kother

3. Tag: Nach 1945 - Aktionismus, Hundertwasser etc.
Heute steht Ihnen erneut Ihr persönlicher Guide für den Vormittag zur Verfügung - und der Tag beginnt mit einem Besuch im mumok. Das Museum Moderner Kunst, ebenfalls im Museumsquartier und nur wenige Meter vom Leopold-Museum entfernt, spannt mit seiner Sammlung den Bogen von der klassischen Moderne bis hinein in die Gegenwartskunst der vergangenen Jahrzehnte.
Ein Schwerpunkt hierbei: der Wiener Aktionismus, bei dem Günter Brus, Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler den Rahmen des Tafelbildes und der Skulptur sprengten und sich gleichzeitig gegen die herrschende Moral und Gesellschaftsordnung auflehnten.
Vom mumok ist es somit inhaltlich nur ein kleiner Sprung zur Hermann Nitsch Foundation. Die Stiftung vermittelt seit 2009 Positionen des Künstlers und präsentiert in ihren Räumen wechselnde Ausstellungen.
Eine ganz andere Form der Fortführung der Wiener Ästhetik um 1900 spiegeln die Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser wieder. Der vielerorts wie ein Popstar verehrte Künstler beschäftigte sich wie Gustav Klimt ausgiebig mit ornamentalen Elementen - und schreckte ebenfalls nicht vor glänzenden, gold- und silberfarbenen Elementen zurück. Vor allem in seinen grafischen Arbeiten, die im Kunst Haus Wien zu sehen sind, wird die Verbindung zu den Secessions-Künstlern offensichtlich.
Berühmt wurde Hundertwasser jedoch insbesondere durch sein architektonisches Werk - und den Widerstand gegen die nackten und rechteckigen Wände der Moderne. und mit dem "Verschimmelungsmanifest gegen den Rationalismus in der Architektur", den "Nacktreden für das Anrecht auf die dritte Haut" sowie der Rede „Los von Loos" (gemeint ist das Architektur-Konzept von Adolf Loos) sorgte Hundertwsser - nicht anders als die Aktionskünstler - im prüden und konservativen Wien der Nachkriegszeit für diverse Eklats.
Sie erhalten eine Privatführung durch das Hundertwasser Museum und haben im Anschluss ausreichend Zeit, um Sammlung und Gebäude in Ihrem ganz eigenen Tempo zu erkunden.

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Wien UNO-City
© Alisha / Pixelio

4. Tag: Die Gegenwart - Abreise
Wien, einst viertgrößte Stadt der Welt und eines der bedeutendsten politschen und kulturellen Zentren vor dem Ersten Weltkrieg, hat durch die Öffnung des Eisernen Vorhangs einen beachtlichen Aufschwung erfahren. Die Stadt begreift sich als neues, altes Zentrum Zentraleuropas. Hinzu kommt die bedeutende Rolle, die Wien als einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen spielt - neben New York, Genf und Nairobi. Die Stadt ist Sitz verschiedener UNO-Einrichtungen, was auch architektonisch mit der UNO-City am Donaupark augenfällig ist.
Diese internationale Rolle färbt natürlich auch auf die Kunstszene ab - und mit dem 21er-Haus und der Generali Foundation gibt es in der Stadt gleich zwei Ausstellungsorte für Gegenwartskunst ersten Ranges. Je nachdem, wie viel Zeit vor Ihrer Abreise bleibt, empfehlen wir den Besuch in zumindest einem der beiden Häuser.

 

Ihr Hotel: der **** Wilhelmshof

 

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Der Wilhelmshof ist ein besonderer Ort. Vom Künstler Ty Waltinger gemeinsam mit der Eigentümerfamilie kunstvoll gestaltet und von motivierten Mitarbeitern jeden Tag aufs neue mit Herzlichkeit und Gastfreundschaft erfüllt, ist es für die Gäste ein Platz zum Ankommen. Wiener Charme, persönliche Betreuung, hohe Qualität und eine Atmosphäre voller Poesie verbinden sich in diesem Design- und Kunsthotel zu einem unverwechselbaren Gesamtkunstwerk.

Wir buchen - nach Verfügbarkeit - für Sie ein WienerART-Zimmer. Jedes dieser 26 Zimmer wurde einer berühmten Wiener Persönlichkeit gewidmet und von Ty Waltinger derart gestaltet, dass man in den Zimmern Vorlieben, Farben, Stil oder einfach Erinnerungen an die Berühmtheiten wiederfindet.

Umweltschutz und der ökologische Fußabdruck sind den Hotelbetreibern ein besonderes Anliegen. Sie engagieren sich für dieses Thema sowohl im Großen (Investition in die größte Solaranlage der Wiener Hotellerie – die im  Sommer den gesamten Warmwasserbedarf abdeckt, umfangreiche Dämmungsmaßnahmen etc.) als auch im Kleinen (von Mülltrennung und Abfallvermeidung bis hin zum Einsatz von Sparlampen etc.).
Zeichen dieses ehrlichen Engagements ist unter anderem die Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens für Tourismus - eine Auszeichnung für Betriebe, die bei Umweltschutz und Ressourcenschonung weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen - und des Europäischen Ecolabels.

 

Reisetermine und Preise pro Person


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Weitere Informationen


  • Preise pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: auf Anfrage

    Im Reisepreis enthaltene Leistungen
  • 3x Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne-Hotel
  • 2x halbtägige Kunst- und Architekturführung durch Wien und seine Kunstschätze
  • Privatführung zu Hundertwasser im KunstHausWien
  • Eintritte in die genannten Museen
  • 72-Stunden-Karte Wiener Linien

    Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise. Gerne buchen wir für Sie die Bahnanreise oder einen günstigen Flug
  • Reiseversicherung.
    Wir empfehlen eine Reiserücktritt-, -abbruch-, und -krankenversicherung und unterbreiten Ihnen dazu gerne ein Angebot

>> Allgemeine Reisebedingungen zu dieser Reise



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