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Uferpromenade von Split
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SPLIT
Altstadtflair trifft auf modernen Lifestyle

   

von Ljiljana Žilić


Die Metropole an der Adria vereinigt mediterranen Charme mit großer Kulturvielfalt, Großstadttrubel sowie pulsierendes Nachtleben mit Erholungsmöglichkeiten auf dem Berg Marjan. Beim Schlendern durch die schmalen Gassen der Altstadt begibt man sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und bei einem Eis auf der Uferpromenade lässt man das fröhlich entspannte Stadtleben auf sich wirken.

Riva in Split
Riva in Split © Kaiser87 / CC BY-SA 3.0


Die wunderschöne, von Palmen gesäumte Flaniermeile Riva ist der ideale Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Direkt hinter ihr liegt die Altstadt – das Herz der Stadt, die seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Die bedeutsamen Mauern des Diokletianpalastes verleihen ihr ihren faszinierenden Reiz.

Der Diokletianpalast
Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der geschichtsträchtige Baukomplex des Diokletianpalastes, den der Kaiser Gaius Valerius Aurelius Diocletianus, Gründer der Stadt Split, zwischen 295 und 305 n. Chr. für seinen Altersruhesitz errichten ließ. Das beeindruckendste Denkmal römischer Zeit in Dalmatien zeichnet sich durch seine schiere Größe von 180 Metern Breite und 200 Metern Länge wie durch seine außergewöhnliche strategische Lage in der Mitte des Römischen Reiches aus. Es stellt gleichzeitig eine römische Luxusvilla, eine hellenistische Burg und ein stark befestigtes Militärlager dar. Nachdem die Siedlung Salona, die Wiege des Diokletian, im Jahre 614 von den Awaren und Slawen erobert wurde, flüchteten dessen Bürger in den Palast. Um den heutigen Vorort Solin liegen die Überreste von Salona, dem administrativen, wirtschaftlichen und religiösen Zentrum der ostadriatischen Besitzungen Roms.

Die Stadtgemeinde Spalatum entwickelte sich um den Palast herum, aus der zukünftig die Stadt Split entstand. Erhalten geblieben sind Teile der äußeren Befestigungsmauer, vier große Tore, ein paar Gebäudeteile des Innenraums und insbesondere die sogenannten Kellerräume (Podrumi). Sie bildeten den Unterbau für die Kaisergemächer im ersten Obergeschoss, welcher im Laufe der Jahrhunderte durch Umbauten beinahe völlig zerstört wurde. Anhand der Kellerräume können die Dimensionen des antiken Palastes am besten nachvollzogen werden. Fast in ihrer ganzen Länge ist die Nordmauer erhalten geblieben. Dort befindet sich am Goldtor (Porta aurea) der repräsentative Palasteingang.


Peristyl
Peristyl
© Roman Klementschitz / CC BY-SA 3.0

Ruinen des Diokletianpalastes
Ruinen des Diokletianpalastes
© Wikipedia / Alexander Fiebrandt

Dominiuskathedrale
Dominiuskathedrale
© Ljiljana
Žilić

Prokurative
Prokurative / Platz der Republik
© Roberta F. / CC BY-SA 3.0

 


Von den Kellerräumen führen Stufen hinauf in das Peristyl, ein von korinthischen Säulen umrahmtes Freilichtareal, das zu Zeiten Diokletians zu Repräsentationszwecken diente. Zwei ägyptische Sphinxen kennzeichnen den Übergang vom profanen zum kultischen Bezirk. An der Ostseite des Peristyls führen Treppen zum Eingang der achteckigen Dominiuskathedrale (Sveti Duje), die im 10. Jh. über dem ehemaligen Mausoleum des Kaisers Diokletian entstand. Bemerkenswert ist das monumentale Eingangsportal mit der Verzierung von 28 biblischen Szenen aus Walnussholz, die Bilder aus dem Leben Christi zeigen.

Der Volksplatz
Über eine schmale Gasse kommt man zum Jupitertempel, der den antiken Göttern Triton, Helios, Apollon, Herakles und Viktoria geweiht war, und der heute die Taufkapelle des Hl. Johannes ist. Auch hier wacht eine Sphinx über dem Eingang. Über die belebte Straße Krešimirova gelangt man durch das Eiserne Tor zum größten und wichtigsten Platz der Altstadt, dem Volksplatz (Narodni trg), der zwischen dem 13. und 15. Jh. angelegt wurde. Darauf befinden sich Bauwerke verschiedener Stilepochen: das im 15. Jh. erbaute Rathaus mit dreiteiligen gotischen Spitzbögen, in dem heute das Ethnografische Museum residiert, zwei romanische Paläste an der Ostseite, das barocke Palais Pavlović im Süden und zum Westen hin ein Haus im Stil der Architekten der Wiener Secession.

Südlich des Volksplatzes befindet sich in Meeresnähe der Gebrüder-Radić-Platz, der von dem Barockpalast Milesi und dem im 15. Jh. erbauten Wehrturm eingerahmt ist. Vor dem Palast, in dem heute das Institut für Wissenschaft und Kunst der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste untergebracht ist, steht in der Mitte des Platzes ein Werk des Bildhauers Ivan Meštrović - das Bronzedenkmal des großen kroatischen Dichters Marko Marulić, der Vater der kroatischen Literatur. Dieser Platz bildet den Übergang zur lebhaften Uferpromenade Riva, die auch ein beliebter Treffpunkt der Einheimischen ist und zum Flanieren einlädt. Dort beginnt die nach Napoleons Marschall Marmont benannte Einkaufsstraße Marmontova, von der man zu dem repräsentativen Platz der Republik, auch Prokurative genannt, im Stil der Neorenaissance, gelangt. Jedes Jahr im Sommer findet hier eines der populärsten Festivals der Popmusik Kroatiens statt.

Das Split Sommer Festival, das zusammen mit dem Dubrovniker Sommerfestival die längste und berühmteste Tradition des klassischen Kulturspektrums hat, findet seit 1954 statt. Die stärkste Organisation und Träger des Festivals ist das nationale Theater HNK Split.

Für ausgedehnte Spaziergänge ist der Berg und der Naturpark Marjan bestens geeignet, von wo man die herrliche Aussicht auf Split genießen kann. Dort befindet sich unter anderem die Meštrović-Galerie, eine berühmte Ausstellung der Werke des bedeutendsten und prominentesten Bildhauers Kroatiens Ivan Meštrović.

Wenn man eine Abkühlung auf einer Badeinsel sucht oder einfach Lust auf einen Tagesausflug hat, erreicht man über den großen Fährhafen in unmittelbarer Nähe der Riva die beliebten Urlaubsinseln Brač, Hvar, Korčula und Vis.




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