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Segovia Eine Reise in vergangene Zeiten
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SEGOVIA
Eine Reise in vergangene Zeiten

   

von Meika Sternkopf

Gelegen auf einem 1.000 Meter hohen Bergkamm, gehört die mittelalterliche Altstadt Segovias, gemeinsam mit Toledo und Ávila, zu den Hauptattraktionen des Madrider Umlands. In der Stadt, die 80 v. Chr. gegründet wurde, ist auch Isabella I. zur Königin gekrönt worden, denn Segovia war vom 13. bis zum 15. Jahrhundert Königsresidenz. Heute besitzt die Stadt ein reiches Erbe an historischen Bauten.

Das römische Aquädukt fällt als erstes ins Auge. Auf 728 Metern erstreckt sich das antike Bauwerk und beeindruckt vor allem mit seinen gewaltigen Dimensionen. Das Bauwerk wurde 50 n. Chr. unter dem römischen Kaiser Trajan errichtet und wird ganz ohne Mörtel zusammengehalten. Es beförderte Wasser aus dem Fluss Frío in die Stadt. Das Aquädukt gilt als eines der besterhaltenen römischen Bauten und war bis vor 50 Jahren noch in Betrieb.

Segovia Eine Reise in vergangene Zeiten
Wie ein Märchenschloss er-
hebt sich der Alcázar auf
einen Felsen nahe der Altstadt

© Frank Kovalchek / Wikipedia


Eine Treppe neben dem Aquädukt führt auf einen Aussichtspunkt. Der Blick schweift hinüber über das Bauwerk und wird dann auf die Stadt selbst gelenkt. Auf dem Weg in den Kern der Altstadt, passiert man in den schmalen Gassen mehrere bedeutende Gotteshäuser. An der Plaza de Medina del Campo erhebt sich die Kirche San Martín, deren Bögen und Kapitelle mit mozarabischen, romanischen und Mudéjar-Elementen geschmückt sind. Das alte Judenviertel von Segovia befand sich wahrscheinlich in der Nähe der Stadtmauer, da das Kloster Corpus Christi die Stelle der früheren Hauptsynagoge einnimmt. Die Kirche San Miguel war der Ort, wo Isabella die Katholische 1474 zur Königin von Kastilien gekrönt wurde – noch bevor sie gemeinsam mit Ferdinand von Aragon Spanien von der Herrschaft der Araber zurückeroberte.


Segovia Eine Reise in vergangene Zeiten
Das römische Aquädukt fasziniert
mit seinen gemauerten Bögen
© Bluedog423 / Wikipedia

Segovia Eine Reise in vergangene Zeiten
Die Plaza Mayor mit der Kathedrale
im Hintergrund
© Pelayo2 / Wikipedia

Segovia Eine Reise in vergangene Zeiten
Die Kirche San Martín
© Pelayo2 / Wikipedia


Folgt man der Calle de Cervantes ins Stadtinnere, gelangt man schließlich auf die Plaza Mayor. Hier türmt sich prächtig verziert die Kathedrale Santa Maria auf und bildet den Blickfang des mit Cafés gesäumten rechteckigen Platzes.

Die Kathedrale zeigt sich in Sandstein, mit vielen gen Himmel gerichteten kleinen Verzierungen und dem alles überragenden Glockenturm. Sie ist eine der letzten Bauten Spaniens, welche im gotischen Stil erbaut wurden und entstand im 16. Jahrhundert auf den Überresten ihrer Vorgängerin.
Einige Elemente der alten Kathedrale, wie der Kreuzgang, der Chorgestühl oder die Hauptfassade sind noch erhalten, das Portal, die Apsis und der barocke Hochaltar sind dagegen neueren Datums. Zwei der bedeutendsten Künstler des Barock und des Klassizismus, Juan di Juni und Gregorio Fernández, sind mit Skulpturen in den Seitenkapellen vertreten. Das Museum der Kathedrale beherbergt eine bedeutende Sakralkunstsammlung aus unterschiedlichen geschichtlichen Epochen.

Der Stadtkern ist aufgrund seiner historischen Bauten, die überwiegend romanischem Ursprungs sind, 1985 zum Weltkulturerbe der Unesco erklärt worden. Allerdings wirkt Segovia keineswegs museal, da die Altstadt trotz ihres gewaltigen Erbes ein lebendiges Stadtbild vermittelt, mit Geschäften und Läden, die nicht nur aus Souvenirs und touristischen Mitbringseln bestehen.

Ganz am Ende der Altstadt richtet sich auf einem steil ins Tal abfallenden Felsen der Alcázar, die große Festung Segovias auf. Die Burg weckt mit ihren vielen Zinnen und Türmchen den Anschein, als sei sie einem Märchenbuch entsprungen. Tatsächlich soll es den Machern von Walt Disney als Inspiration für ihr Dornröschenschloss gedient haben. 
Der Baubeginn war im 11. Jahrhundert. Seit dem 12. Jahrhundert nutzten die jeweiligen Herrscher Kastiliens die mächtige Burg, die aber 1862 einem Feuer zum Opfer fiel. Relativ schnell danach begann man aber die zerstörten Mudejar-Decken der meisten Säle wiederherzustellen und so bekommt der Besucher, auch wenn es nicht mehr die Originale aus der Zeit der Maurenherrschaft sind, die ganze Schönheit arabischer Handwerkskunst präsentiert.


Die Burg beherbergt viele komplett ausgestattete Säle, wie den Königssaal, den Thronsaal, den Kaminsaal, das Schlafgemach und den Waffensaal. Gerade die Waffenkammer enthält eine umfangreiche Sammlung an Rüstungen, Waffen und Kanonenkugeln aus dem Mittelalter.
Der 80 Meter hohe Turm „Julius II“ bietet einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung erhält.

Nach diesem architekturhistorischen Höhepunkt bildet ein Spaziergang an der Stadtmauer einen krönenden Abschluss des Besuchs. Auf dem Weg, der vom Alcázar zurück ins Stadtzentrum führt, bietet sich immer wieder durch kleine Einbuchtungen die Möglichkeit, einen Ausblick in die Täler und Hügel des Umlandes zu gewinnen.



 

Madrid
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"Die einen denken an schneeweiße Trikots und den königlichen Fußballclub "Real". Die anderen an Bilderorgien im Prado und im Thyssen-Museum oder an Picassos "Guernica" im Kunstzentrum Reina Sofia, an die verwinkelte Altstadt oder die opulente Art-déco-Architektur auf dem Prachtboulevard Gran Via. Wieder andere träumen von verführerischen Tapas-Bars, von schriller Mode oder avantgardistischem Design. Recht haben sie alle, denn Madrid spielt in jeder Hinsicht in der Champions League - beim Fußball, in der Kunst, architektonisch, kulinarisch und in Sachen Lifestyle. Und wem all das nicht reicht: Nicht weit vor den Toren der Stadt liegen Aranjuez, das "spanische Versailles", und der monumentale Klosterpalast El Escorial."

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