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Semperoper
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DIE SEMPEROPER IN DRESDEN
Oper, Konzert und Ballett

   

von Meike Stegkemper

Das historische Gebäude der Semperoper Dresden zählt zu den schönsten Opernhäusern der Welt und ist eines der Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt. Die Semperoper erlangte ihre Berühmtheit durch die qualitativ hochwertigen Aufführungen und die einzigartige Architektur des Gebäudes, die optimale akustische Bedingungen liefert.

Das Gebäude der Semperoper hat eine halbrunde Form. Die Eingangsfront wird von der bronzenen Panther-Quadriga von Johannes Schilling gekrönt. Die griechischen Göttern Dionysos und Ariadne lenken den Vierspann.

Semperoper
Die Semperoper
© gagan/ pixelio.de


Die Fassade der Semperoper zieren sechs Skulpturen, Überreste des ersten Gebäudes, die in den neuen Komplex integriert wurden. Am Eingang befinden sich die von Ernst Rietschel gestalteten Sitzfiguren von Goethe und Schiller. Auf der linken Seite des Opernhauses sind Skulpturen von Shakespeare und Sophokles und auf der rechten Seite Skulpturen von Molière und Euripides in die Fassade eingearbeitet. Diese wurden von Ernst Julius Hähnel gestaltet.

Opern, Konzerte und Ballett
Das umfangreiche Kulturangebot der Semperoper wird von der Staatsoper, der Sächsische Staatskapelle Dresden und dem Dresdener Semperoper Ballett präsentiert. Die Semperoper zeigt Opernaufführungen, Konzerte und Ballette.

Zu den bekanntesten Opern gehören Mozarts „Die Zauberflöte“ und „Le Nozze di Figaro“, Beethoven „Fidelio“, „Die Walküre” und „Siegfried” von Richard Wagner sowie „Macbeth“ und „Otello“ von Giuseppe Verdi.

Feuer, Krieg und Hochwasser: Die Geschichte der Semperoper
Das Erste Königliche Hoftheater wurde zwischen 1838 und 1841 von Gottfried Semper im Stil der italienischen Frührenaissance als Rundbau errichtet. Am 12. April 1841 wurde das Königliche Hoftheater mit Goethes Schauspiel „Torquato Tasso“ und Webers „Jubelouvertüre“ eröffnet. Richtungsweisend für das Theater war das Wirken Richard Wagners, der der deutschen Klassik in Dresden einen Raum geben wollte. Der erste Bau der Semperoper wurde im September 1869 bei einem Brand fast vollständig zerstört.


Portal
Das kunstvoll verzierte Portal der Semperoper
© aksel/ pixelio.de


Ihre Beteiligung an den Maiaufständen im Jahr 1849 zwang Gottfried Semper und Richard Wagner zur Flucht. Es war ihnen in den Folgejahren untersagt, sächsischen Boden zu betreten. Semper durfte auch während der Bauzeit des zweiten Königlichen Hoftheaters nicht nach Sachsen zurückkehren und entwarf das neue Theatergebäude der Semperoper im Exil. Gottfried Semper übertrug seinem ältesten Sohn Manfred Semper die Leitung für den Bau, der zwischen 1871 und 1878 erfolgte. Das neue Gebäude wurde am 2. Februar 1878 mit Webers „Jubelouvertüre“ und Goethes „Iphigenie auf Tauris“ eingeweiht.

Zwischen 1934 und 1943 konnte die Semperoper unter Karl Böhm trotz der nationalsozialistischen Diktatur und dem Kriegsgeschehen weiterhin sein Programm zeigen, ehe sie im August 1944 letztlich geschlossen werden musste. Bei den Luftangriffen auf Dresden am 13. Februar 1945 wurde die Semperoper fast vollständig zerstört. Lediglich die Außenmauern und einige Skulpturen konnten erhalten bleiben.


Der Bau des dritten Gebäudes der Semperoper begann in den 1950er Jahren mit der Wiederrichtung der Außenmauern. Nach langjähriger Planungsphase und verschiedenen Entwürfen begann 1977 unter dem Architekten Wolfgang Hänsch der originalgetreue Wiederaufbau. Die einzigen Änderungen, die vorgenommen wurden, betrafen eine Erweiterung des Zuschauerraums, eine Verringerung der Anzahl der Sitzplätze und eine Vergrößerung des Bühnenraums, um den Ansprüchen moderner Bühnentechnik gerecht werden zu können. Am 13. Februar 1985, 40 Jahre nach der Zerstörung, wurde der dritte Bau der Semperoper mit Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ wiedereröffnet.

Durch das Hochwasser der Elbe im August 2002 wurde die Semperoper schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Flut richtete gravierende Schäden an. Alle Kellerräume wurden überflutet und so weite Teile der Bühnen- und Elektrotechnik zerstört. Ebenso fielen Teile der Dekorations- und Kostümwerkstatt und die Büroräume der Verwaltung der Jahrhundertflut zum Opfer. Schon drei Monate nach dem Hochwasser wurde der Betrieb unter eingeschränkten technischen Bedingungen am 9. November 2002 wieder aufgenommen. Mit der Premiere von Richard Wagners Siegfried wurde die Wiedereröffnung am 23. März 2003 gefeiert.

Neben Konzerten, Opern und Balletten, bietet die Semperoper auch Führungen durch das historische Gebäude an.


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