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WER IST KARL DER KÜHNE?
Der machtbewusste Ritter und
seine prunkvolle Hofkultur im Fokus der Schau

   

von KHM

„Karl der Kühne“ ist in Wien eingetroffen: Am 15. September 2009 eröffnete die größte Ausstellung diesen Jahres im Kunsthistorischen Museum. Die Person des letzten Herrschers von Burgund steht zusammen mit der prunkvollen höfischen Kultur der damaligen Zeit im Mittelpunkt der Schau.

„Karl der Kühne, der einen großen Einfluss auf den Aufstieg des Hauses Habsburg hatte, ist trotz seiner Bedeutung eine in Österreich nur wenig bekannte historische Persönlichkeit. Mit unserer umfassenden Ausstellung möchten wir diesen faszinierenden Herrscher und den Glanz seiner Zeit dem Publikum vorstellen“, sagt Generaldirektorin Sabine Haag.

Als machtbewusster und zugleich prunkvoller Herrscher ist Karl der Kühne (1433-1477) eine der schillerndsten Personen des 15. Jahrhunderts. Schon kurz nach seiner Geburt wird er zum Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies geschlagen. Als Herzog von Burgund erweitert er in zahlreichen Schlachten die Grenzen seines Herrschaftsgebietes und damit seinen Einflussbereich. Sein ausgeprägter Machtwillen und seine militärische Stärke unterstützen ihn dabei und verschaffen ihm den Beinamen „der Kühne“.

Karl der Kühne
Herzog Karl der Kühne von Burgund
Peter Paul Rubens (1577-1640)
um 1618, Öl auf Holz
Wien, Kunsthistorisches Museum
Gemäldegalerie
© KHM


Er umgibt sich mit wertvollen Tapisserien, edlem Schmuck und goldenen Rüstungen. Denn in dem kriegslüsternen Feldherrn steckt auch ein stilbewusster Fürst, der gerne seine politischen Gegner mit Pracht und Glanz blendet. In seinen Feldzügen gegen die Schweizer verliert er Reichtümer, die unvergleichlich sind („Burgunderbeute“).

Im 44. Lebensjahr stirbt Karl der Kühne einen unerwarteten Tod auf dem Schlachtfeld. Durch die zuvor eingefädelte Hochzeit seiner einzigen Tochter Maria mit Maximilian I. ebnet er den Habsburgern den Weg zu einem Weltreich: Nur zwei Generationen später regiert Kaiser Karl V., der seinen Namen zu Ehren seines Urgroßvaters erhielt, über ein Reich, in dem „die Sonne nie untergeht“.


Reliquiar
Reliquiar Karls des Kühnen
Gerard Loyet

Lille, um 1467/71
Gold, Silber, Email
Lüttich, Trésor de la Cathédrale
©
Lüttich, Trésor de la Cathédrale


Umfassende Ausstellung erstmals in Wien zu sehen

Die Ausstellung im KHM bringt „Karl den Kühnen“ erstmals umfassend nach Österreich. Nach Stationen in Bern und Brügge wurde die Schau für die Wiener Besucher beträchtlich erweitert. Die Kuratoren des KHM, Katja Schmitz-von Ledebur und Franz Kirchweger, verbinden den historischen Schwerpunkt mit einem kunsthistorischen Fokus und ergänzen die Schau um zahlreiche hauseigene Objekte. „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir so bedeutende Teile der berühmten „Burgunderbeute“ in unserer Ausstellung zeigen können“, sagt Kurator Franz Kirchweger. „Zum ersten Mal seit über 500 Jahren, als sie nach einer von Karl dem Kühnen verlorenen Schlacht in die Hände der Eidgenossen fiel, verlässt sie die Schweiz.“

Mit der Zusammenstellung dieser seltenen Kunst- und Kulturschätze entsteht ein umfassender, neuer Blick auf das Wesen eines rätselhaften Fürsten und sein historisches Umfeld. Zu den wertvollen Tapisserien, die Karl der Kühne zu den verschiedensten Anlässen anfertigen ließ, und zu ihrer Rolle in der höfischen Kultur meint die Kuratorin Katja Schmitz-von Ledebur: „Diese Kunst wurde jahrzehntelang als Stiefkind behandelt. Jetzt hilft sie uns, die Welt Karls des Kühnen mit ihrer Pracht und ihrem Überfluss zu neuem Leben zu erwecken.“


Multimediale Elemente und ein spannendes Rahmenprogramm
Die Ausstellung „Karl der Kühne – Glanz und Untergang des letzten Herzogs von Burgund“ wird im KHM und in der Wiener Schatzkammer bis 10. Januar 2010 zu sehen sein.

Erstmals werden auch multimediale Stationen im Rahmen der Schau eingesetzt. „Neben der Ausstellung selbst haben wir ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt“, sagt Generaldirektorin Sabine Haag. „Für unsere jüngsten Besucher werden zum Beispiel eigene, spannend gestaltete Kinderführungen angeboten.“ Zudem bieten wissenschaftliche Vortragsreihen, Workshops und Vorführungen unterschiedlichste Zugänge zur historischen Person.

Eine eigens gestaltete Homepage www.KarlderKuehne.at bietet aktuelle Informationen rund um die Ausstellung „Karl der Kühne“.

Die Ausstellung wird von der Flämischen Regierung unterstützt.


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