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SAINT-QUENTIN UND UMGEBUNG
Die Stadt der Kunst

   

von Atout France

Noch relativ unbekannt in Deutschland, jedoch absolut sehenswert, ist die Stadt St. Quentin im Norden Frankreichs, die die Auszeichnung „Stadt der Kunst“ erhalten hat. Der Reichtum ihrer Kunst und Geschichte sowie ihrer natürlichen Umgebung machen die Stadt zu einem bevorzugten Reiseziel.

In Saint Quentin findet man die Art Déco an jeder Straßenecke. Davon zeugen die mehr als 3.000 Häuser, von denen 237 unter Denkmalschutz stehen und 40 als „außergewöhnliche“ Bauwerke bezeichnet werden. Hier erkennt man die Erfindungsgabe, den Wagemut und den Ideenreichtum der „Goldenen Jahre“.

Die Basilika St. Quentin
Die Basilika St. Quentin
© Anika Zidar/ pixelio,de

 
Inmitten dieser Art-Déco Häuser liegen zwei Meisterwerke: die Basilika und das Rathaus. Die Basilika wurde in der Zeit vom 13. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts gebaut. Das Innere zeigt eine außergewöhnliche Weite. Die Basilika hat ein doppeltes Querschiff und in den ursprünglichen Fliesen des Längsschiffes ist ein 260 Meter langes Labyrinth enthalten, dem die Gläubigen betend auf den Knien folgten. Auch zu bewundern sind die Fenster und ihre schwindelerregende Höhe.

Das Rathaus ist ein Juwel des gotischen Flamboyant-Stils, das sich auf den großen, flandrisch anmutenden Platz hin öffnet. Stellen Sie sich vor das Rathaus und schauen Sie sich die vielen Phantasie-Skulpturen und Details der fein gemeißelten Fassade an. Individuelle Besichtigungen sind das ganze Jahr möglich, geführte Besichtigung im Juli und August.

Überraschungen sind nicht selten in Saint-Quentin. Die Ausgeburten komischer Einfälle findet man überall. Hier nur ein Beispiel: Die Statuen eines Hundes und eines Affen zwischen jedem Giebel des Rathauses symbolisieren die Loyalität der Bürger von Saint-Quentin wie auch ihre weltkluge Schlauheit. Tradition und spöttischer Humor zieren das Rathaus, das auch ein Glockenspiel mit 37 Glocken besitzt. Dessen Klänge schlagen den Takt für den Alltag der Einwohner von Saint-Quentin. An jeden ersten Freitag des Monats gibt es Konzerte für den Weiterbestand dieses ungewöhnlichen Klangkörpers.

Ebenso bemerkenswert sind die klassizistischen Fassaden des Theaters Jean Vilar, des Museums Antoine Lécuyer oder des beeindruckenden Palastbaus „Palais de Fervaques“ aus dem 19. Jahrhundert.

Das Abenteuer von Ubu in Le Cateau-Cambrésis
Vom 24. Oktober 2009 bis zum 31. Januar 2010 zeigt das Matisse-Museum in Le Cateau-Cambrésis die Ausstellung „Joan Miro“.

Le Cateau-Cambrésis liegt in der Region Nord-Pas de Calais und ist von Saint-Quentin ca. 30 Kilometer entfernt. Der Palais Fénelon, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, beherbergt seit 1982 das Museum mit Werken der „Kinder“ von Cateau-Cambrésis – Henri Matisse und Auguste Herbin.

Das Museum Matisse stellt seit dem 27. Januar 2008 eine der bedeutendsten Schenkungen moderner Kunst an ein französisches Museum aus. Die Schenkung von Alice Tériade besteht aus 39 Hauptwerken von weltbekannten Künstlern des 20. Jahrhunderts mit Bildern von Matisse, Léger, Picasso, Rouault, Chagall und Skulpturen von Miro.

Seit dem 24. Oktober 2009 findet im Matisse-Museum nun vier Monate lang eine bemerkenswerte Ausstellung über Miro und die Hauptfiguren von Alfred Jarry „Ubu“ statt.

Ubu ist mit Sicherheit die Figur, die Tériade und Miro, die sich bereits seit 1921 kennen, am stärksten vereint hat. Für Tériade hat Miro 13 Textlithographien von Alfred Jarry in einem ersten Werk von „König Ubu“ (Ubu roi, 1966) illustriert. Miro übernimmt die Fortsetzung in „Ubu aux Baléares“ (1971), das seinen Künsten sehr viel Ausdruck verleiht und einen bestimmten, surrealistischen Aspekt annimmt. Das Museum besitzt eine eindrucksvolle Skulptur von Ubu, die speziell von Miro für Tériade erschaffen wurde.


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