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Paris
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MONTMARTRE - DAS PARISER VIERTEL DER KÜNSTLER UND INDIVIDUALISTEN
Mit Amélie unterwegs in ihrer fabelhaften Welt zwischen Sacré-Coeur und Moulin Rouge

   

von Meike Stegkemper

Ihr Name ist Amélie Poulain. Sie ist schüchtern, schweigsam und auch ein bisschen einsam. Die junge Frau, deren Vater in ihrer Kindheit bei ihr fälschlicherweise einen Herzfehler diagnostizierte, ist Halbwaise und lebt und arbeitet im Pariser Quartier Montmartre. Amélie macht es sich zur Aufgabe, ihre Mitmenschen glücklich zu machen.

Alles beginnt mit einer kleinen Blechschachtel voller Kindheitserinnerungen, die Amélie hinter einer losen Fliese in ihrem Badezimmer findet und ihrem einstigen Besitzer zurückbringt.

Die Basilika Sacré Coeur
Die Basilika Sacré Coeur
© Farbrausch/ pixelio.de


Amélie erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens und lehrt ihren Freunden und Mitmenschen im 18. Arrondissement in Paris, dem Viertel der Künstler und Individualisten, es ihr gleich zu tun.

Als Schauplatz für seinen Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ (Originaltitel: „Le fabuleux destin d’Amélie Poulain“, Frankreich: 2001) wählte Jean-Pierre Jeunet mit Montmartre einen Ort, der mit seinem ganz eigenen Flair und Charme dem Wesen der Protagonistin entspricht. Der Montmartre bietet den idealen Ort für seinen Film.

Montmartre gehört seit der Eingemeindung um 1860 zu Paris und liegt im Norden der Stadt. Der Name bezeichnet ebenso den im Viertel gelegenen Hügel, den Butte Montmartre, der mit einer Höhe von 130 Metern über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Erhebung der Stadt ist, wie auch das einstige Dorf. Heute wird unter dem Begriff Montmartre zumeist das gesamte Viertel verstanden.

Bereits im 19. Jahrhundert war Montmartre ein beliebter Treffpunkt für Künstler, Maler und Literaten, da das Leben in ländlicherer Umgebung kostengünstiger war und für sie mehr Freiheiten bedeutete. Zu den bekanntesten Künstlern, die im 19. Jahrhundert in Montmartre lebten und arbeiteten, zählen Renoir, van Gogh und Toulouse-Lautrec. Später lebten ebenso Picasso, Braque, Modigliani, Degas und Matisse im heutigen 18. Arrondissement. Nach dem Ersten Weltkrieg verließen viele Künstler Montmartre und ließen sich in den 50er und 60er Jahren in Montparnasse, das heute als Geburtsort der modernen Malerei gilt, nieder.


Die Wahrzeichen Montmartres

Das Herz des Viertels bildet der Place du Tertre. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der Platz und seine Umgebung als Zentrum der modernen Kunst. Rund um den Platz sind heute zahlreiche kleine Cafés und Restaurant ansässig. Auf dem Platz selbst locken die zahllosen Stände der Maler und Karikaturisten die Touristen.

Über den Dächern des Viertels thront die von Weitem sichtbare Basilika Sacré Cœur, das Wahrzeichen Montmartres. Der Bau der Kirche, der 1876 begann, wurde 1873 von der französischen Nationalversammlung beschlossen, um an die Befreiung Frankreichs von der Pariser Kommune zu erinnern. Mit dem Begriff Pariser Kommune wird der revolutionäre Pariser Gemeinderat bezeichnet, der von März bis Mai 1871 bestand und entgegen dem Willen der Regierung soziale Reformen durchzusetzen versuchte. Der Aufstand wurde bei blutigen Straßenkämpfen niedergeschlagen. Der Gipfel des Hügels und somit auch die Kirche sind über die bekannten Treppen oder die Standseilbahn Funiculaire de Montmartre zu erreichen.

Neben dem Sacré Cœur verfügt Montmartre über ein weiteres Wahrzeichen anderer Art: das Moulin Rouge im Vergnügungsviertel Pigalle. Das Gebäude des heutigen Varietés wurde 1889 erbaut und in der Vergangenheit als Aufführungsort für Operetten und Revuen und als Kino genutzt. Den Namen verdankt die Lokalität dem Nachbau der roten Mühle auf dem Dach. In den Anfangsjahren gestaltete Henri de Toulouse-Lautrec die Werbeplakate für das Moulin Rouge.


Die fabelhafte Welt der Amélie kann der Reisende im Pariser Montmartre anhand der authentischen Schauplätze nachempfinden. Das Café „Les deux Moulins“, in dem Amélie als Kellnerin arbeitet, befindet sich in der Rue Lepic, der Hauptgeschäftsstraße des Viertels. Auch der Gemüseladen „Au Marché de la butte“ existiert in der Realität.


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