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DIE "ROTEN FUNKEN"
Traditionen im Kölner Karnveal

   

von Meike Stegkemper

Die „Roten Funken“, gegründet im Jahr 1823, sind das älteste Traditioncorps im Kölner Karneval und nahmen bereits am 10. Februar 1823 am ersten Rosenmontagsumzug überhaupt teil.

Ihre Ursprünge liegen in der Geschichte der Kölner Stadtsoldaten, die Ende des 18. Jahrhunderts in roten Uniformen und weißen Hosen für den Schutz der Bevölkerung sorgen sollten. Zur Finanzierung ihres Lebensunterhalts reichte das Gehalt der Soldaten, die keine große Wertschätzung erfuhren, da die Stadtmauern als ausreichender Schutz empfunden wurden, nicht aus, so dass die Stadtsoldaten auf zusätzliche Einnahmequellen angewiesen waren:

Die Roten Funken
© Die Roten Funken


Sie strickten Strümpfe und beaufsichtigten die Kinder anderer Leute. Auch ihre Verpflegung fiel spärlich aus: Die Stadtsoldaten aßen Zwiebeln, Knoblauch und Bückling und rauchten Tabak aus einer kurzen Tonpfeife.

Die Lebensumstände der einstigen Soldaten sind noch heute wichtige Symbole im Verein der „Roten Funken“ und sind namensgebend für die vier Knubbel.


Streckstrump alaaf, Öllig stink, Schmeck d’r Dopp und Stippe Fott
Die „Roten Funken“ sind in vier Abteilungen gegliedert, den so genannten Knubbeln. Jeder Knubbel weißt seine Eigenheiten auf und die Mitglieder dürfen selbst wählen, welcher Gruppierung, die nur außerhalb der Karnevalszeit und am Rosenmontag von Relevanz ist, sie sich anschließen möchten.

Der erste Knubbel ist der „Streckstrump“. Das Symbol eines noch halbfertigen Strickstrumpfs soll an die einstigen Stadtsoldaten erinnern, die zur Aufbesserung ihres Gehalts Strümpfe strickten. Ihre Grußform lautet „Streckstrump alaaf“. Der zweite Knubbel, der eine Zwiebel als Erkennungszeichen hat, trägt den Namen „Öllig“, die kölsche Bezeichnung für Zwiebel, was die Haushaltsdienste der ehemaligen Soldaten symbolisiert. Der zweite Knubbel grüßt mit „Öllig stink.“ Der dritte Knubbel wird mit dem kölschen Wort „Doop“, was Kreisel bedeutet, umschrieben. Das Kinderspielzeug versinnbildlicht das einstige Kinderhüten der Soldaten. Ihr Gruß lautet „Schmeck d’r Dopp.“ Der vierte Knubbel heißt Stoppe, also Sektkorken, und grüßt mit „Stippe Fott.“

Der Stammsitz der „Roten Funken“ ist die Ulrepforte, ein Stadttor, das einst ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer war. Der Verein hat das Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg gepachtet und entschuttet. Heute wird es aufwändig restauriert.


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