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Bode-Museum
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DIE BERLINER MUSEUMSINSEL
Masterpläne und Zukunftsvisionen für eine einzigartige Sammlung

   

von Meike Stegkemper

Die Berliner Museumsinsel ist das Herz der Museumslandschaft der Hauptstadt. Darauf befinden sich das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. Die fünf Museen zeigen überwiegend archäologische Sammlungen und Kunst des 19. Jahrhunderts.

Die Bebauung der Museumsinsel geht auf König Friedrich Wilhelm II. zurück, der auf Anraten des Archäologen und Kunstprofessors Alois Hirt im Jahr 1797 den Beschluss fasste, ein Museum zu errichten und so auch dem Bürgertum Kunstschätze öffentlich zur Verfügung zu stellen.

Berliner Dom
Der Berliner Dom auf der Museumsinsel
© Jochen Sievert / Pixelio.de


Der Plan zu Bebauung des nördlichsten Teils der Spreeinsel, der in der Vergangenheit als Garten des Berliner Schlosses genutzt wurde, stammte von Karl Friedrich Schinkel. Schinkel präsentierte seine Pläne, die neben der Errichtung der Museen auch den Bau mehrerer Brücken vorsahen, im Jahr 1822. Die Leitung der Kommission zur Errichtung des Museums übernahm Wilhelm von Humboldt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden 70% der Museen auf der Spreeinsel zerstört. Aufgrund der immensen Kosten für die Restauration, begann der Wiederaufbau der gesamten Museumsinsel erst nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990.


Bode-Museum
Das Bode-Museum beherbergt die
Skulpturensammlung und das Münzkabinett
© C. Nöhren / Pixelio.de

Eine Insel, fünf Museen
Die fünf Museen der knapp einen Quadratkilometer großen Insel gehören heute zum Museumsverband der Staatlichen Museen zu Berlin, die Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind. Sie zeigen überwiegend archäologische Sammlungen und Kunst des 19. Jahrhunderts.

Im Jahr 1830 entstand das Alte Museum, das bis 1845 Königliches Museum hieß, als erster Bau im Westen der Insel. Der als Meisterwerk Schinkels geltende klassizistische Bau beherbergt heute die Antikensammlung mit Relikten der griechischen Kulturgeschichte.


Das heutige Neue Museum, ebenfalls im Westen der Insel gelegen, eröffnete 1859 als Königlich-Preußisches Museum. Das Neue Museum wurde im Zweiten Weltkrieg am schwersten beschädigt und galt lange Zeit als Schandfleck der Museumsinsel. Erst Ende der 1980er Jahre wurde statt des ursprünglich geplanten Abrisses die Sanierung beschlossen. Das Neue Museum befindet sich noch heute im Wiederaufbau. Die Wiedereröffnung findet am 17. Oktober 2009 statt. Das Neue Museum soll dann u.a. das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung enthalten.

Im Osten der Insel liegt die 1876 eröffnete Nationalgalerie, die heutige Alte Nationalgalerie. Das Gebäude hat die Form eines antiken Tempels. Über dem Eingang der Alten Nationalgalerie erinnert eine Statue an Friedrich Wilhelm IV., der erste Skizzen für den Bau anfertigte. Die Alte Nationalgalerie zeigt Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne. Auf dem Gelände vor der Nationalgalerie finden im Sommer zahlreiche Freiluft-Veranstaltungen wie Open-Air-Kino und Konzerte statt.

Im Jahr 1904 wurde das Kaiser-Friedrich-Museum errichtet, das 1960 nach dem Kunsthistoriker Wilhelm von Bode in Bode-Museum umbenannt wurde. Unter der großen Kuppel des sich im äußersten Norden der Museumsinsel befindenden Neobarock-Baus sind die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst sowie das Münzkabinett zu besichtigen.

Das Pergamonmuseum – das berühmteste Museum auf der Insel – wurde erst im Jahr 1930 errichtet. Der Name stammt von dem im Museum zu besichtigenden Pergamonaltar, der neben anderen antiken Monumentalbauten dem Museum zu internationalem Ruhm verhilft und es zum meistbesuchtesten Museum Berlins macht. Das aus drei Flügeln bestehende Museum beherbergt heute die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Es befindet sich südlich vom Bode-Museum.

Als sechstes Gebäude der Museumsinsel ist die James-Simon-Galerie geplant. Das zentral gelegene Empfangsgebäude soll neben einem zeitgenössischen Akzent dazu dienen, den steigenden Besucherzahlen mit erweiterten Serviceangeboten gerecht zu werden. Das neue Eingangsgebäude, für das James Simon, der den Staatlichen Museen mit umfangreichen Schenkungen zu Weltruhm verhalf, Namenspate ist, soll im Jahr 2012 fertiggestellt werden.

Im Jahr 1999 wurde die Museumsinsel von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Weitere Informationen unter: www.museumsinsel-berlin.de




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