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ISTANBUL
Fusion der Gegensätze

   

Die Weltstadt auf zwei Kontinenten ist ein besonderes Erlebnis. Als geschichtsträchtige Mega-Metropole, einst Byzanz und Konstantinopel genannt, vereint sie gekonnt ihre Gegensätze. Mal ist sie beschaulich und ruhig, mal geschäftig und laut, mal historisch, mal modern – und immer hochinteressant. Während die Stadtteile Eminönü und Beyoglu die meisten Touristen anziehen, gibt es viele weitere interessante Viertel, die ebenfalls ureigene Seiten der Metropole zeigen.

Die Bauwerke Hagia Sophia, die blaue Moschee, der Sultanspalast Topkapi und das Hippodrom sind die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Und sie liegen sehr nah beieinander: im Stadtteil Eminönü, einer Halbinsel im Süden des Bosporus, der Meerenge zwischen Schwarzem Meer und Marmarameer. Dort befindet sich auch der gigantische, von vielen gern besuchte „Große Basar“. Reizvoll ist auch der eher überschaubare Gewürzbasar Misir Carsisi. An jeder Ecke duftet es anders, die Auswahl an Gewürzen und Pflegeprodukten ist grandios. Doch Istanbul hat außer seinem historischen Viertel noch unendlich viel mehr zu bieten.

Großer Basar Istanbul
Messingwaren in den
Hallen des großen Basars
© Kultur- und
Tourismusministerium Ankara


Szeneviertel mit Shoppingmeile: Beyoglu
Nördlich von Eminönü führt die imposante Galata-Brücke über den Meeresarm „Goldenes Horn“ nach Beyoglu, früher Pera bzw. Galata genannt. Der Stadtteil wurde im 13. Jahrhundert als genuesische Handelskolonie gegründet. Hier steht ein weiteres Wahrzeichen, der Galata-Turm, nachts spektakulär beleuchtet. Von seiner 61 m hohen Plattform, wo sich auch ein Restaurant befindet, genießt man einen wundervollen Rundblick.

Neben der Galata-Brücke befindet sich der interessante Fischmarkt von Karaköy, eines der ältesten Viertel von Beyoglu. Das Stadtbild hat ein ganz besonderes Flair, geprägt vom Wechsel zwischen neu und antik. Istanbul Modern, das Museum für zeitgenössische Kunst, liegt in einer runderneuerten Lagerhalle am Hafenkai und bietet Installationen auf 8.000 qm Ausstellungsfläche.

Eine bereits 1875 in Betrieb genommene U-Bahn, die Tünel-Bahn, verbindet Karaköy mit dem 200 m höher liegenden Rest von Beyoglu – eine angenehme Alternative zum Aufstieg per pedes. Auch nach der Eroberung der Stadt durch die Osmanen im 15. Jh. blieb Beyoglu ein westlich geprägtes Wohnviertel mit ebensolchem Nachtleben. Der Nardis Jazz Club, nahe dem Galata-Turm, ist wie ganz Istanbul Meister im Zusammenführen von Gegensätzen: Hier hört man Fusion- und Ethnojazz, und auch das Essen ist ein Genuss.


Ruhige Stellen in Istanbul
Auch in der quirligen Metropole
findet man ruhige Stellen
© Kultur- und
Tourismusministerium Ankara


Die Istiklal Cadessi ist Beyoglus Hauptschlagader, die Einkaufsstraße einer Weltstadt. Links und rechts sind kulinarischen Leckerbissen, Avantgardekinos und Clubs zu finden. Hier schläft die Stadt nie. Das von jahrhundertealten Bauten geprägte Stadtbild – selbst die historische Trambahn ist wieder in Betrieb – verwandelt sich nach Sonnen-untergang in das Neon-beleuchtete Zentrum des Nachtlebens.

Jüdische Viertel: Fener und Balat
Wieder auf der Südseite des Goldenen Horns, westlich von Eminönü, befinden sich die charmanten Wohngegenden Fener und Balat, wo man relativ wenig Touristen antrifft. Im Gegensatz zu den lebhaften Straßen von Eminönü und Beyoglu findet man hier noch idyllische, ruhige Plätze mit unzähligen, kleinen Lädchen. Kindern, die unbeschwert auf der Straße spielen, zeigen ein anderes Gesicht der Weltstadt. Große, mit EU-Geldern geförderte Sanierungsarbeiten sind zurzeit im Gange, die das von der UNESCO geschützte Weltkulturerbe dieser historischen Bezirke erhalten helfen.

Im geschäftigen Balat wohnen viele Menschen, deren jüdische Vorfahren Ende des 15. Jahrhunderts aus dem christlichen Spanien vertrieben wurden. Daher findet man neben griechischen Kapellen auch einige Synagogen. Die schönste und älteste Synagoge der Stadt ist die Ahrida Synagogu aus dem 15. Jahrhundert. Auffallend sind die Holzmalereien der Kuppel aus dem 17. Jahrhundert, sowie die Teva, eine Gebetskanzel, die einem Schiffsbug nachempfunden ist und an die Arche Noah erinnern soll. Auch eine der ungewöhnlichsten Kirchen der Stadt befindet sich hier – die griechisch-orthodoxe Bulgar Kilisesi. Sie besteht ganz aus Schmiedeeisen, die Teile wurden in Wien gegossen und über die Donau und das Schwarze Meer 1893 nach Konstantinopel verschifft.


Ein Katzensprung von Europa nach Asien
Mehrere gewaltige Brücken überspannen den Bosporus und verbinden Europa mit Asien – als Andenken kann man sich die Überfahrt sogar per Stempel im Pass vermerken lassen. Vom Hafen aus sieht Kadiköy, ganz im Süden des Bosporus auf östlicher Seite, besonders einladend aus. Der prunkvolle Bahnhof war der legendäre Endpunkt der Bagdadbahn. Älter noch als Byzanz, ist Kadiköy heute das In-Viertel der asiatischen Seite – wie in Beyoglu gibt es auch hier eine historische Trambahn und ein pulsierendes Nachtleben. Weiter nördlich liegt Cengelköy – ein malerischer Ausflugsort mit ländlichen Charme. Der zentrale Dorfplatz mit seinen alten Platanen lädt zum Verweilen und Tee trinken ein. Im nahen Kanlica ist es ein Muss, die dort seit Jahrhunderten produzierte, köstliche Joghurtspeise zu probieren.


Türkische Badefreuden

Wer nach einem Tag im Trubel der Stadt eine Möglichkeit zum Abschalten sucht, sollte ein Hamam aufsuchen. Die Tradition dieser türkischen Badehäuser reicht bis ins Mittelalter zurück. Viele der über 100 Istanbuler Hamams stammen aus jener Zeit, wie zum Beispiel das Cedik Pasa Hamami (Hamam Cad. 67) aus dem Jahre 1475. Das 1734 erbaute Kadirga Hamami (Piyerloti Cad. 82) ist eines der authentischsten Bäder und vielen Touristen noch unbekannt. Die Gebäude sind meist von außen schlicht, doch innen mit prunkvollem Marmor ausgestattet. Nach einem normalen, ca. zweistündigen Hamam-Besuch ist man wunderbar entspannt – und fit für das quirlige Stadtleben.


Das Hamam
Das Hamam: ein Massageraum
aus Tausendundeinernacht

© Kempinsk Hotel Barbaros Bay


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