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MUSEUMSSPAZIERGANG DURCH STOCKHOLM
Sensationelle Schiffsfunde, noble Preise

   

von Harald Kother

Eigentlich sollte der 10. August 1628 ein großer Feiertag werden: Die Vasa, das neue Flagschiff der schwedischen Marine, war bereit zum Auslaufen. Am Ufer versammelte sich das Volk, um gemeinsam mit der Königsfamilie den großen Augenblick zu verfolgen. Doch das mächtige Kriegsschiff, das der Welt die Macht Schwedens zeigen sollte, kam nicht weit. Es sank noch im Hafenbecken.

„Das Schiff ist einfach umgekippt - vor den Augen des Königs und seinen Untertanen“, erzählt der Stadtführer Fredrik Schönfeldt. „Die Vasa ist gerade mal anderthalb Kilometer weit gekommen. Das war ganz schön peinlich.“ Das Schiff riss den Großteil der Besatzung mit in die Tiefe, genauso wie die Kanonen.

Die Kanonen wurden kurz nach dem Unglück geborgen - schließlich führte Schweden damals Krieg gegen halb Europa. Das Schiff jedoch blieb über Jahrhunderte auf dem Meeresgrund liegen. Fast hätte man es vergessen, doch 1956 entdeckte ein Archäologe die alte Vasa. Das Schiff lag - vom Ostseewasser konserviert - vor den Füßen Stockholms. Es folgte eine der spektakulärsten Bergungs- und Restaurierungsaktionen der jüngeren Geschichte.



Vasa Museet Stockholm
Jahrhundertelang lag die Vasa
auf dem Meeresgrund
© Vasamuseetr


Über 14.000 Teile mussten die Wissenschaftler zusammensetzen - ein gigantisches Puzzle. Seitdem weiß man, warum die Vasa sank: Sie war eine Fehlkonstruktion, der Rumpf war viel zu schmal, der Tiefgang reichte nicht aus, um das Schiff zu stabilisieren. Für den spektakulären Fund baute man auf der Insel Djurgården eigens ein Museum, das Vasamuseet.


Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely in Stockholm
Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely
tobten sich vor dem Museum aus
© Harald Kother

Mit der Fähre zur modernen Kunst
Direkt vor dem Vasamuseet befindet sich ein Schiffsanlegeplatz. Dort halten mehrmals pro Stunde kleine Fähren, die einen zur Insel Skeppsholmen bringen. Die Überfahrt dauert nur wenige Minuten. Direkt vom Anlegeplatz führt eine kleine Brücke nach Kastellholmen. Der Stadtführer erklärt: „Diese Insel sicherte über mehrere Jahrhunderte die Hafeneinfahrt nach Stockholm.“ Die Burg auf dem Granitfelsen kann man zwar nicht besichtigen, dafür hat man einen guten Blick auf die Bucht, in der heute die Finnlandfähren und Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Zurück auf Skeppsholmen kommt man zwangsweise am Moderna museet vorbei, dem Museum für moderne Kunst. Organisch-bauchige Nana-Figuren und rostige, klappernde Roboter-Maschinen des Künstlerpaares Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely markieren den Museumsaufgang.


Museumscafé mit Aussicht
Das Haus besitzt Werke von vielen großen Künstlern des 20. Jahrhunderts, darunter Pablo Picasso und Andy Warhol. Und im gleichen Gebäude befindet sich das Arkitekturmuseet mit Plänen, Erläuterungen und Modellen zu bedeutenden Bauwerken in Schweden. Wer sich weder für moderne Kunst, noch für Architektur interessiert, sollte wenigstens kurz im Museumsbistro vorbei schauen. Dort kann man sich mit Sandwiches, Kuchen und Kaffee stärken und gleichzeitig den Blick aufs Wasser, die Insel Djurgården und den feinen Stadtteil Östermalm genießen.

Vom Moderna museet geht es über eine Brücke zurück aufs Festland. Dort, direkt am Wasser, steht das imposante Nationalmuseum. Es beherbergt die größte Kunstsammlung Schwedens. Zu sehen gibt es Meisterwerke von Rubens und Rembrandt sowie Möbel, Porzellan und Glasarbeiten.


Stockholm bietet über 50 Museen

Museen gibt es in Stockholm fast wie Schären in der Ostsee. „Wir haben die höchste Museumsdichte der Welt“, sagt der Stadtführer Fredrik Schönfeldt - einer Behauptung, der man gerne Glauben schenkt, schließlich bietet die Metropole mehr als 50 Museen - unmöglich, auch nur annähernd alle zu besichtigen.

Ein Museum, das man jedoch in jedem Fall besuchen sollte, ist das Nobelmuseet. Hier kann man sich über die Nobelpreisträger und die gewürdigten Leistungen informieren. Audio- und Multimediastationen laden zum Stöbern ein. Aufgezeichnete Dankesreden und Interviews mit den Preisträgern geben Einblicke, lassen schmunzeln oder jagen einem einen kalten Schauer über den Rücken - so etwa die Dankesrede des Friedensnobelpreisträgers Martin Luther King, der während der Feierlichleiten die alltägliche Diskriminierung der Schwarzen beschrieb.


Das Nobel-Museum Stockholm
Das Nobel-Museum befindet
sich in der alten Börse
© Olof OH Holdar / SVB


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