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STOCKHOLM: SCHÖNHEIT DES NORDENS
Gamla Stan und moderner Städtebau

   

von Harald Kother

14 Inseln, überall Brücken und Wasserarme, Buchten und Kanäle. Ein Drittel der Fläche Stockholms besteht aus Wasser - immer wieder heißt es deswegen, Stockholm sei das Venedig des Nordens. Doch dieser Vergleich hinkt. Denn Stockholm liegt nicht in einer Lagune, sondern befindet sich in einer Granitlandschaft, durch die sich Wasseradern und Ostseeausläufer an unzähligen Stellen durchgebrochen haben.

Prunkvolle Schlösser und Bürgerhäuser stehen auf massivem Stein, und nicht auf Pfahlbauten. Die Felsen ragen an manchen Stellen mehrere Stockwerke hoch aus dem Wasser und verschlucken immer wieder Straßen- und Bahnlinien.

Stockholm "schwimmt" förmlich im Wasser
Stockholm "schwimmt" förmlich im Wasser
© Harald Kother


Das leicht salzige Wasser der Ostsee reicht direkt bis in die Innenstadt, Fähren und Kreuzfahrtschiffe legen fast im Zentrum an. Doch bis aufs offene Meer ist es ein weiter Weg. Denn direkt vor Stockholm liegt der weltweit einzigartige Schären-Gürtel, eine Ansammlung von zigtausend Inseln, die meisten davon grün und unbewohnt. Um diesen 40 bis 50 Kilometer breiten und verwirrenden Insel-Gürtel zu durchqueren, brauchen Schiffe rund fünf Stunden.

Die königliche Altstadt
Mitten im Herzen Stockholms, in der Gamla Stan, thront das ehemalige Residenzschloss der schwedischen Krone: das Kungliga Slottet. Im Hof dieses Schloss vollzieht sich jeden Mittag ein Schauspiel aus einer vergangenen Zeit: die Ablösung der königlichen Wache. Der Stadtführer Fredrik Schönfeldt erklärt: „Die Soldaten hier gehören zu ganz gewöhnlichen Regimentern. Jeder kann einmal drankommen.“

Zwar gibt die Königsfamilie hier hin und wieder Empfänge. Doch der Wohnsitz der Königsfamilie ist seit Jahren Drottningholm, einige Kilometer vom Zentrum entfernt. Nur für offizielle Anlässe kommt der König hierher. Die übrige Zeit können Touristen einen großen Teil der Räume des Kungliga Slottet besichtigen, unter anderem den Reichssaal, die Schatzkammer und den Gästetrakt für offizielle Staatsbesuche.


Gamla Stan, Stockholm
In der Gamla Stan
© Preben Kristensen / SVB


Ein Brand machte den Barock-Palast erforderlich
Das Schloss war nicht der erste Palast an diesem Ort. Auf der strategisch günstig gelegenen Insel entstanden schon im frühen Mittelalter die ersten Befestigungsanlagen. Im 13. Jahrhundert wurde hier die Burg Tre Kronor - Drei Kronen - errichtet. In den Folgejahren bauten die Herrscher diese Burg zu einem Renaissance-Schloss aus, mit einem markanten und weit sichtbaren Turm. Doch 1697 brannte das Schloss bis auf die Grundmauern ab, so dass ein Neubau notwendig wurde. Im Keller des heutigen Schlosses informiert eine Ausstellung über die Baugeschichte. Dort sind auch einige Mauern der alten Drei-Kronen-Burg freigelegt.


Direkt neben dem Schloss steht die Storkyrkan - die Kathedrale von Stockholm. Die barocke Fassade täuscht über das wahre Alter dieser Kirche hinweg: Die Storkyrkan ist über 700 Jahre alt, wie das spätgotische Innere verdeutlicht. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Stortorget, dem Platz, auf dem sich 1520 das Stockholmer Blutbad abspielte: Der dänische König Kristian II. hatte den schwedischen Regenten Sten Sture d.J. belagert. Sten Sture musste kapitulieren, rang dem Dänen jedoch eine General-Amnestie ab. Im Gegenzug akzeptierten die Schweden den Dänen als neuen König. Daraufhin gab Kristian ein dreitägiges Gelage auf der Burg Tri Kronor. Am Ende der Feier ließ er jedoch die Gäste in den Kerker werfen. Am folgenden Tag wurden über 80 Adlige und Bürger enthauptet. Die Schweden erinnern sich noch heute dieser blutigen Tat. „Seit diesem Tag gibt kaum eine schwedische Familie einem Sohn den Namen Christian“, berichtet der Stadtführer.

Klassizismus und moderner Städtebau
Durch die engen Gassen der Gamla Stan mit den vielen Souvenirshops, Cafés und Andenkenläden gelangt man schnell zu einer der Brücken, die ins heutige Geschäftszentrum der Stadt hinüber führen. An markanter Stelle, direkt am Wasser gelegen, steht das Stadshuset, das Rathaus von Stockholm. Auf dem 106 Meter hohen Turm glänzen von weitem sichtbar die drei Kronen - das Wappensymbol Schwedens.


Der Backsteinbau ist vergleichsweise jung und wurde erst 1923 fertig gestellt. Doch die prunkvolle Inneneinrichtung kann sich durchaus mit den älteren Palästen der Stadt messen. Im Goldenen Saal prangt ein Mosaik aus über 19 Millionen Blattgoldteilchen. Es zeigt die Geschichte Schwedens und der Haupstadt Stockholm. Im größten Saal des Stadshuset, dem Blauen Saal, findet jährlich das Festbankett zu Ehren der Nobelpreisträger statt. Der Saal schimmert aber nicht in Blau, wie der Name nahelegt, sondern im erdigen Rot der Ziegelsteine. Stadtführer Schönfeldt erklärt: „Das Rot gefiel dem Architekten so gut, dass er die ursprünglich geplante blaue Ausschmückung weg ließ.“

Prunkvolle Geschäftshäuser
Über ein verwirrendes Gewirr von Überführungen und Eisenbahnlinien gelangt man schnell zum Kulturhuset und dem zentralen Platz Sergels Torg. „Hier gab es ja keinen Krieg“, betont der Stadtführer, „alles ist erhalten geblieben.“ Deswegen besteht ein größer Teil des heutigen Geschäftszentrums aus prunkvollen, neoklassizistischen Gebäuden. Und viele moderne Experimente wie die Kungstornen aus den 20er-Jahren fügen sich harmonisch in das historische Stadtbild ein. Diese beiden Türme entstanden nach dem Vorbild amerikanischer Wolkenkratzer, allerdings mit gerade mal 16 Stockwerken ein paar Nummern kleiner. Eine Brücke zwischen den beiden Türmen überspannt die Straße. Dadurch erinnern die Kungstornen an ein großes Stadttor.

Das Rathaus in der City Stockholm
Das Rathaus in der City
© Harald Kother


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