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MEHR ALS NUR JUGENDSTIL
Die Moderne in Barcelona

   

von Harald Kother

Barcelona bietet mehr als die faszinierende Baukunst des Antoní Gaudí. Sowohl zur Weltausstellung 1929 und zu den olympischen Sommerspielen 1992 putzte sich Barcelona heraus.

Beide Male spielte der Montjuïc, der Hausberg im Süden der Stadt, eine Hauptrolle im Veranstaltungskonzept. Und beide Male entstanden bemerkenswerte Bauwerke von Architekten aus dem In- und Ausland. Ein Ausflug auf den Berg führt an Baudenkmälern und Museen, Parks und Sportstätten vorbei.

Die Messe mit den beiden Campanile-Türmen
Die Messe mit den beiden Campanile-Türmen
© Harald Kother


Der Spaziergang beginnt an der Playa Espanya und führt durch die beiden venezianischen Campanile, die den Eingang zum Messegelände markieren. Links und rechts liegen unauffällige Ausstellungs- und Kongresshallen, wie man sie von überall auf der Welt kennt. Der Blick konzentriert sich ohnehin auf den bombastischen Kuppelbau oben auf dem Berg, den Palau Nacional de Montjuïc. Dieser Palast, der heute das Museu Nacional d’Art de Catalunya beherbergt, wurde gemeinsam mit zwei weiteren Prachtbauten für die Weltausstellung 1929 errichtet.

Fondació Joan Miró: moderne
Fondació Joan Miró: moderne
Kunst, futuristische Architektur
© Harald Kother

Sachlichkeit des Bauens statt prunkvoller Pracht
Neben diesen wuchtigen, klassizistischen Gebäuden liegt unauffälig der Pavéllo Mies van der Rohe. Mit dem unscheinbaren und zurückhaltenden Glas- und Betonbau des Bauhaus-Architekten Mies van der Rohe präsentierte sich Deutschland auf der Weltausstellung als moderne Nation – knapp vier Jahre vor der Machtergreifung durch die Nazis. Kein Zierrat und kein Pathos lenkt von der eigentlichen Funktion der Räume ab. Das Gebäude demonstrierte die neue Sachlichkeit des Bauens, als andere Staaten noch auf prunkvolle Pracht setzten.


Weiter oben am Berg liegt die Fondació Joan Miró. Dieses Museum beherbergt eine umfassende Sammlung des katalanischen Künstlers. Von der Straße aus erscheint das Gebäude zunächst klein, doch innen öffnen sich ständig neue Winkel und Ausstellungsflächen. Zwischen den Räumen geben Fenster immer wieder einen Blick auf die Stadt frei. Und von der Terrasse hat man eine wunderbare Aussicht auf Innenstadt, Sagrada Familia und die Berge im Hintergrund.

Ein ähnliches Erlebnis bietet das benachbarte Olympia-Schwimmbad. Becken und Zuschauertribüne sind in den Berg gegraben. Da kein Dach und keine Stützen die Sicht behindern, wandert das Auge unweigerlich über die unten liegende Stadt. Fragt sich nur, wie sich die Sportler bei solch einer Aussicht auf den bevorstehenden Sprung vom Zehnmeterturm konzentrieren sollen.


Kulturpalast im Herzen der Stadt
Wer möchte, kann von der Seilbahnstation Parc de Montjuïc aus zum Kastell mit dem Militärmuseum schweben oder zurück ins Zentrum fahren. Von der Talstation Parallel hat man Anschluss an das Metronetz, ohne extra bezahlen zu müssen. Zwei Stationen sind es bis zur Haltestelle Universitat im Viertel „El Raval“. Dort steht das jüngste architektonische Meisterwerk Barcelonas, das Museum für zeitgenössische Kunst MACBA. Vor diesem Kunsttempel, vom Amerikaner Richard Meier entworfen, trifft sich die Skater-Jugend, innen drin die Avantgarde der katalanischen und spanischen Kunst.

Das MACBA, vom Architekten
Das MACBA, vom Architekten
Richard Meier entworfen
© Harald Kother


Das MACBA und das benachbarte Kulturzentrum CCCB entstanden als Teil eines städtebaulichen Projektes, mit dem das alte Viertel aufgewertet werden soll. Denn im Raval tummelten sich alle, die das Licht scheuten: Prostituierte, Gauner und illegale Einwanderer. 1979 beschloss die Stadtverwaltung den Abriss ganzer Häuserzeilen. An ihre Stelle trat ein großer Platz und die beiden Kulturtempel. Nebenan wird noch an einem neuen Universitätskomplex gebaut. Kurz dahinter beginnt das Gassengewirr der Altstadt mit ihren kleinen Läden, Cafés und Bars. Jetzt ein Caffe solo, ein paar Tapas oder ein Glas Wein, und der Spaziergang kann in Ruhe ausklingen.


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