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REISE IN DIE NACHT, REISE ZUM LICHT
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REISE IN DIE NACHT, REISE ZUM LICHT!
Lichtkunst und Lichtinstallationen im Ruhrgebiet

Veranstalter:
Kulturtours - Reisen zu Kunst und Kultur

   

Der Pott leuchtet! Auf ehemaligen Zechen und in alten Industriekellern haben Lichtkünstler und Lichtdesigner beeindruckende Installationen geschaffen. Zwischen Duisburg und Dortmund, zwischen Oberhausen und Unna findet sich eine erstaunliche Dichte an leuchtenden Kunstwerken.

Die transformatorische Kraft des Lichts - seit Jahrhunderten ein Thema der Kunstgeschichte - gewinnt im Ruhrgebiet eine völlig neue Dimension. Denn gerade an und in den aufgelassenen Industrieanlagen symbolisieren farbenfroh leuchtende Installationen den Wandel einer ganzen Region.

Museum für Lichtkunst
In der Kunstszene hoch angesehen ist dabei das Internationale Zentrum für Lichtkunst in Unna - die einzige Institution weltweit, die sich ausschließlich dieser Spielart der zeitgenössischen Kunst widmet. Hier findet sich eine einmalige Sammlung von Meisterwerken von Keith Sonnier, James Turrell, Rebecca Horn, Christian Boltanski und anderen Größen der Gegenwartskunst.

James Turrell, Third Breath
James Turrell:
Third Breath 2005,
Zentrum für Internationale
Lichtkunst, Unna
© Florian Holzherr

 

Landschaftspark Duisburg-Nord

Restaurant Hauptschalthaus oben: Nächtliche Impression im
Landschaftspark Duisburg-Nord
© www.landschaftspark.de
unten: Restaurant Hauptschalthaus
© Harald Kother

Dem stehen die Installationen der Lichtkünstler Speirs und Major auf dem Gelände der Kokerei Zollverein in Essen in nichts nach - genauso wenig wie die Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park, die im Landschaftspark Duisburg-Nord ein altes Hüttenwerk in ein faszinierendes Meer aus Licht und Farbe taucht. Hinzu kommen zahlreiche Licht-Landmarken auf Abraumhalden, Fördertürmen, Gasometern, aber auch kleine und zum Teil verspielte Installationen, zum Beispiel im Duisburger Innenhafen.

Da all die Lichtinstallationen am besten bei Dunkelheit zur Geltung kommen, beinhaltet die Reise drei Fahrten in die Nacht. Auf dem Weg dorthin - noch bei Tageslicht - lernen Sie aber auch die Unesco-Welterbestätte Zeche Zollverein, eine überrraschende Sammlung zeitgenössischer Kunst in Bochum sowie das Museum Folkwang kennen.

Zum Charakter der Reise:
Ein wesentlicher Teil der Lichtinstallationen befindet sich auf Abraumhalden und in alten Industrieanlagen. Um dort an die interessantesten Orte zu gelangen, sind einige längere Fußwege unumgänglich - zum Teil über glitschigen Boden und steile Treppen. Teilnehmer sollten daher mit gutem Schuhwerk ausgerüstet sein - ideal sind (leichte) Wanderschuhe.
Da die Reise während der dunklen Jahreszeit stattfindet, ist zudem mit winterlichen Temperaturen zu rechnen. Insbesondere auf den Halden und den Dächern der Industrieanlagen kann ein eisiger Wind wehen. Denken Sie an Mütze, Schal und Handschuhe!

Impressionen zur Reise finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite (Link funktioniert auch ohne Facebook-Zugang).


Reiseverlauf

 

Zeche Zollverein

Tiger & Turtle
von oben nach unten:
Zeche Zollverein bei Nacht
© Dieter Krantzik / pixelio.de
Tiger & Turtle - Magic Mountain
© Harald Kother

1. Tag: Anreise, Lichtkunstzentrum Unna
Anreise ins Ruhrgebiet zu einer der profiliertesten Kunstinstitutionen des Ruhrgebiets: dem Internationalen Zentrum für Lichtkunst in Unna. Bei einer ausführlichen Führung durch das einmalige Ensemble von Lichtkunstinstallationen in der ehemaligen Lindenbrauerei lernen Sie einige der bedeutendsten Vertreter sowie alle wichtigen Strömungen und Entwicklungen der jungen Kunstrichtung kennen.
Im Anschluss Fahrt zum Hotel in Essen und Zimmerbezug.
Gemeinsames Abendessen in der Kokerei Zollverein. Wie wäre es mit einem klassischen Bergmannsteller?

2. Tag: Zollverein, Gasometer, Tiger & Turtle
Vormittags Besichtigung der Welterbestätte Zeche Zollverein.
Bei einer ausführlichen Führung über das ehemalige Zechengelände erhalten Sie umfangreiche Hintergrundinformationen über die ehemaligen Industriestrukturen des Ruhrgebiets und den sich seit Jahrzehnten vollziehenden Strukturwandel..

Tetraeder Bottrop
Tetraeder Bottrop
© Christian Evertsbusch
/ pixelio.de

Nach der Mittagspause fahren wir zum Gasometer nach Oberhausen, der mittlerweile als Ausstellungsraum genutzt wird, aber auch allein als Industriedenkmal einen Besuch lohnt. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um dieses gewaltige Zeugnis der Industriealisierung zu erkunden. Mit einem Aufzug gelangen Sie auf die Aussichtsplattform in luftiger Höhe.

Am späten Nachmittag geht es weiter in den Süden Duisburg. Denn dort steht seit November 2011 eines der spektakulärsten (Licht-)Kunstwerke des Ruhrgebiets: das Werk "Tiger & Turtle - Magic Mountain" von Heike Mutter und Ulrich Genth. Die Großskulptur bildet die Formsprache einer Achterbahn nach und ist - außer des Loopings - vollständig begehbar. Von der Bahn hat man einen beeindruckenden Blick auf das gesamte westliche Ruhrgebiet - und weil man diese "Achterbahn" zu Fuß abschreitet und somit sein Tempo selbst bestimmt, bleibt ausreichend Zeit, diesen Blick auch zu genießen.
Anschließend Fahrt nach Moers, zur Halde Rheinpreußen. Auch auf dieser Halde thront eine Großskulptur: ein 30 Meter hoher Turm in Form einer übergroßen stählernen Sicherheitslampe, der passenderweise den Namen "Geleucht" trägt. In der Dunkelheit strahlt der Lichtturm und ist schon von weitem zu erkennen.
Im Anschluss geht es zum Hauptschalthaus des benachbarten Landschaftsparks Duisburg-Nord. Hier befindet sich ein erstklassiges Restaurant. Nach einem kräftigen Mahl will das ehemalige Hüttenwerk erkundet werden, das von bunten Lichtern illuminiert wird.
Auf dem Rückweg ins Hotel in Essen bietet sich noch ein Stopp beim nächtlich erleuchteten Innenhafen Duisburg an.

Museum Folkwang

Blaue Allee

Das "Geleicht" auf der Halde Rheinpreußen
von oben nach unten:
Museum Folkwang
© Museum Folkwang, Foto: Jens Nober

"Blaue Allee" in der Kokerei Zollverein
© Matthias Pätzold
Das "Geleicht" auf der Halde Rheinpreußen
© karstn / Wikimedia, Lizenz: CC 3.0

3. Tag: Situation Kunst, Tetraeder, Lichtkanonen
Vormittags haben Sie die Gelegenheit zum individuellen Besuch der aktuellen Sonderausstellung des Folkwang-Museums.
Gegen Mittag Weiterfahrt zum Park Haus Weitmar Bochum. Wir besuchen die "Situation Kunst", die einen Teil der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum darstellt. Es handelt sich um ein Gebäude-Ensemble mit einer Dauerausstellung bedeutender Werke der Gegenwartskunst. Vertreten sind unter anderem Dan Flavin, François Morellet und Richard Serra. Sie lernen dieses herausragende, aber weithin unbekannte Ensemble morderner Kunst im Rahmen einer Führung kennen.

Danach geht es am späten Nachmittag weiter in nördlicher Richtung: zum Tetraeder Bottrop: Auf einer 90 Meter hohen Halde thront eine dreiseitige Stahlpyramide, die wiederum in luftigen 38 Metern Höhe über der Halde eine Aussichtsplattform bietet. Unser Gästeführer zeigt Ihnen den schnellsten Weg nach oben. Es bietet sich ein bestechender Blick auf das Ruhrgebiet und seine illuminierten (Industrie-) Schätze. Bei gutem Wetter können Sie hier oben den Sonenuntergang über dem Pott erleben.

Jetzt ist es Zeit für eine ausgiebige Pause mit Abendessen im Maschinenhaus BernePark. Genießen Sie gehobene Küche in einzigartigem Ambiente. Die ehemalige Kläranlage wird heute von einer Lichtinstallation Mischa Kuballs bespielt.

Im Anschluss bieten sich noch Stopps an der Halde Rungenberg, auf der zwei Lichtkanonen thronen, sowie nach Bochum an. Der Stadtkern Bochums ist ringförmig von Eisenbahndämmen umschlossen. Ins Zentrum gelangt man nur durch Unterführungen. Einige dieser Unterführungen wurden zu "Kunstlichttoren" umgestaltet. Außerdem sehenswert: Die Lichtinstallation von Morellet auf dem Kunstmuseum.

4. Tag: Abreise
Nach dem Frühstück treten Sie Ihre Heimreise an. Es endet ein intensives, facettenreiches und erhellendes Kunstwochenende.

 

Ihr Hotel: Das 4-Sterne Mercure Hotel Plaza Essen

 

Mercure Hotel Plaza Essen
Aussenansicht des Mercure Hotel Plaza
© Mercure Hotels

Das 4-Sterne Mercure Hotel Plaza Essen liegt in unmittelbarer Nähe der Philharmonie, des Aalto-Theaters und des Folkwang-Museums. Das Haus hat 132 komfortable Zimmer mit kostenlosem Wi-Fi.

Entspannung finden Sie im Schwimmbad oder der Sauna.
Den nur 1 km entfernten Hbf erreichen Sie schnell mit der U-Bahn. Bis zum Flughafen Düsseldorf sind es 27 km. Sie erreichen uns über die A40, A42 und A52, ihr Auto parkt in der Tiefgarage.


Reisetermine und Preise pro Person


Fr.

16.11.2018

 - 

Mo.

19.11.2018

  ab 

695,00 EUR

 


Weitere Informationen

 

  • Preise pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: 102 €
  • Mindestteilnehmerzahl: min. 8 / max.16 Personen
    Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. >> ARB des Reiseveranstalters

    Im Reisepreis enthaltene Leistungen
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im Mercure Hotel Plaza Essen
  • 3 Abendessen (exkl. Getränke) in den genannten Restaurants
  • örtlicher Gästeführer laut Reisebeschreibung, voraussichtlich Kunsthistoriker Thomas Buchardt
  • Eintritt und Führung durch das Lichtkunstzentrum, Unna
  • Eintritt und Führung durch die "Situation Kunst" im Park Haus Weitmar, Bochum
  • Eintritt Gasometer Oberhausen & Museum unter Tage
  • Besichtigung der im Text genannten Großskulpturen und Landmarken
  • alle Fahrten im Kleinbus ab/bis Hotel in Essen

    Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise (s.u.)
  • Reiseversicherung. Wir empfehlen eine Reiserücktritt-, -abbruch-, und -krankenversicherung und unterbreiten Ihnen dazu gerne ein Angebot

    Anreise
    Nutzen Sie die vergünstigten Angebote für die Bahnanreise:


    >> Allgemeine Reisebedingungen zu dieser Reise

 

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Die Goldene Palme, 2. Platz 2011