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EXPRESSIONISTISCHE ARCHITEKTUR IN NORDDEUTSCHLAND MIT DEM RAD ERKUNDEN
Kontorhausviertel Hamburg, Böttcherstraße Bremen, Worpswede und die Kunststätte Bossard

Veranstalter:
Kulturtours - Reisen zu Kunst und Kultur

   

Seit 2015 ist die Architektur des Expressionismus Teil des Unesco-Welterbes: In Hamburg erhielten jetzt endlich auch Gebäude des Kontorhausviertels diesen Ritterschlag – gemeinsam mit der Speicherstadt. Grund für eine Reise, die sich an einigen herausragenden Beispielen dieses Architekturstils entlang hangelt.

Neben Gebäuden mit einer ganz speziellen und sehr üppigen Formensprache werden Sie außerdem weitere Höhepunkte Norddeutschlands kennen lernen: ein ehemals bewohntes Gesamtkunstwerk in der Nordheide, ein Wohnhaus mit dem Spitznamen „Käseglocke“, Ausläufer des Teufelsmoors und die wohl ausdrucksstärkste Straße Bremens.

Hamburg ist nicht der einzige Ort, wo expressionistische Architektur verwirklicht wurde. Beeindruckende Gebäude derselben Stilepoche finden sich auch in Bremen, in der Künstlerkolonie Worpswede und bei der Kunststätte Bossard in der Nordheide. All diese Bauten sind außergewöhnlich – und das nicht nur in ihrer Formensprache. Allein die Tatsache, dass sie überhaupt verwirklich wurden, ist bemerkenswert. Denn der Expressionismus blieb in der Architektur allzu häufig nur eine Spielerei mit dem Zeichenblock.

Bei dieser Reise werden wir diese Stein gewordenen Spielereien von innen und von außen erkunden. Und um unsere Fußsohlen zu schonen, werden wir dabei immer wieder Etappen mit dem Fahrrad zurücklegen. Das erlaubt es uns auch, die norddeutschen Landschaften ganz direkt zu „erfahren“ – bei einem Abstecher in die Heide und an den Rand des Teufelsmoores.

Sie erhalten von uns vor Ort robuste und geländegängige Fahrräder. Gepäcktransport sowie Zwischentransfers mit dem Bus sind organisiert.

Himmelssaal im Haus Atlantis
Himmelssaal im Haus Atlantis
Böttcherstraße Bremen
© Maik - CC BY 2.0
Wikimedia Commons

Chilehaus in Hamburg
Seit 2015 Unesco-Welterbe:
Das Chilehaus in Hamburg
© own work / CC BY-SA 2.5
Wikimedia Commons

 

Reiseverlauf


1. Tag: Anreise nach Hamburg, Kontorhausviertel, Oberhafenkantine
Die Gruppe trifft sich am frühen Nachmittag in Hamburg am Bahnhof Dammtor. Hier steht ein Bus für den Gepäcktransport bereit, denn wir wollen unmittelbar nach Ankunft in Hamburg mit der Erkundung der expressionistischen Architektur beginnen.

Durchgang zum Innenhof des Chilehauses
Durchgang zum Innenhof des Chilehauses
© Wolfgang Meinhart - CC BY-SA 3.0
Wikimedia Commons

Die Oberhafenkantine
Hamburgs schrägstes Restaurant?
Die Oberhafenkantine
© 1971markus - CC BY-SA 3.0
Wikimedia Commons

Übernahme der Fahrräder und Besichtigung einiger Kontorhäuser, unter denen das Chilehaus wohl der berühmteste Vertreter ist. Vielen gilt es – nicht zuletzt wegen seiner markanten Form – als Inbegriff der expressionistischen Architektur. Völlig zu Recht wurde es gemeinsam mit einigen ebenfalls expressionistischen Nachbargebäuden und der Speicherstadt in die Welterbeliste der Unesco aufgenommen.
Apropos Speicherstadt: Diese wollen wir nicht links liegen lassen. Vielmehr werden wir uns in ihr Herz bzw. das ehemalige Kesselhaus begeben, wo eine Kaffeetafel auf uns wartet. Das Kesselhaus beherbergt heute das Informationszentrum zur HafenCity – das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa.
Dank unserer Leihräder können wir im Anschluss das gewaltige Areal in seinen ganzen Dimensionen bequem und hautnah erfahren. Bei einigen herausragenden Gebäuden – auch der Elbphilharmonie – werden wir einen kurzen Stopp einlegen und uns so mit den aktuellen Entwicklungen in der Hafencity beschäftigen.
Endstation unserer innerstädtischen Fahrradtour ist die Oberhafenkantine – wie das Chilehaus ebenfalls ein Vertreter des so genannten Backsteinexpressionismus (wenn auch mehr als eine Nummer kleiner). Die Oberhafenkantine ist das wohl schrägste Restaurant in Hamburg – im wahrsten Sinne des Wortes: Das Gebäude liegt direkt an der Kaikante und wurde sowohl durch die regelmäßigen Gezeiten wie durch Sturmfluten stark unterspült und geriet so in Schräglage. Keine Bange: Die Statik ist geprüft. Wir werden entspannt und sicher bei 8,7 Grad Neigung hanseatische Spezialitäten genießen.
Nach dem gemeinsamen Dinner Bustransfer nach Buchholz. Zwei Übernachtungen im gemütlichen 3-Sterne-Landhotel Zur Eiche..

Atelierhaus der Kunststätte Bossard
Ausdrucksstarke Architektur:
Kunsttempel der Kunststätte Bossard
© Matthias Pätzold

Skulptur in der Kunststätte Bossard
Fließender Übergang zwischen
Architektur und Skulptur
© Matthias Pätzold

2. Tag: Kunststätte Bossard, Radtour durch die Heide
Mit der Kunststätte Bossard in der Nordheide schuf das gleichnamige Künstlerehepaar ein expressionistisches Gesamtkunstwerk erster Klasse. Wohn- und Atelierhaus, ein Kunsttempel sowie eine einmalige Parklandschaft bieten mit ihrem ungeahnten Formen- und Farbenrausch eine wahre Offenbarung für die Sinne. Dieser auch vielen Hamburgern unbekannte Ort wird Sie heute in den Bann ziehen!
Die Kunststätte Bossard liegt einsam mitten im Wald rund 12 km vom Hotel in Buchholz entfernt – eine Distanz, die wir im Rahmen einer gemütlichen Radtour zurücklegen werden. Wir halten uns fern von den Hauptstraßen und nehmen Feld- und Waldwege.
Wir werden den gesamten Vormittag an dem außergewöhnlichen Ort verbringen. Nach der umfassenden Führung bleibt reichlich Zeit für eigene Wege durch den weitläufigen Park. Und ein gemütliches Café bietet Kleinigkeiten für den Mittagsimbiss.
Am Nachmittag wollen wir uns dann noch mit unseren Drahteseln ein wenig tiefer in die Heidelandschaft hinein begeben. Länge und Dauer dieser Radtour machen wir vom Wetter und der Lust und Laune der Teilnehmer abhängig. Voraussichtlich wird es die Möglichkeit geben, die Gruppe aufzuteilen. Die eine Hälfte kann so den gemütlichen Rückweg antreten (Gesamt-Tagesetappe ca. 25 km). Für die andere Gruppe besteht witterungsabhängig die Option, sich zum Wilseder Berg und damit ins Herz der Lüneburger Heide aufzumachen. Die Rückfahrt erfolgt dann zum Teil mit der Heidebahn (Gesamt-Tagesetappe ca. 40 km).
Am Abend gemeinsames Dinner im Hotel.

Käseglocke in Worpswede
Die Käseglocke in Worpswede,
gebaut nach Plänen von Bruno Taut
© Harald Kother

Kaffee Worpswede
Kaffee Worpswede bzw. Verrückt
© Harald Kother

3. Tag: Künstlerkolonie Worpswede, Teufelsmoor
Nach dem Frühstück Check-out aus dem Hotel. Fahrt mit dem Transferbus nach Worpswede. In Worpswede – einer der berühmten Künstlerkolonien – schwingen wir uns erneut auf Fahrräder. So gelangen wir schnell zu den etwas abgelegeneren expressionistischen Höhepunkten: dem skurrilen Niedersachsenstein, der an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus der Region erinnert, und der „Käseglocke“ – einem Wohnhaus, entworfen vom expressionistischen Vordenker Bruno Taut.
Selbstverständlich widmen wir uns hier auch den einst ansässigen Künstlern und Künstlerinnen, darunter Paula Modersohn-Becker. Die Worpsweder Kunsthalle mit ihrer vielfältigen Sammlung bietet einen erstklassigen Überblick über die die Geschichte der Künstlerkolonie Worpswede.
Ausgesprochen sehenswert ist natürlich auch das benachbarte Gebäudeensemble mit der „Großen Kunstschau“ und dem „Kaffee Worpswede“ bzw. „Kaffee Verrückt“. Dieses Ensemble zählt zu den Schlüsselwerken der expressionistischen Backsteinarchitektur, geschaffen vom Baumeister und Künstler Bernhard Hoetger – demselben, der auch den Niedersachsenstein entworfen hat, die einzige in Deutschland jemals errichtete expressionistische Großplastik. Bernhard Hoetger war eine der zentralen Figuren der Künstlerkolonie in den 10er- und 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Auch in Bremen hinterließ er seine Spuren – und wird uns dort erneut begegnen.
Gelegenheit zum Mittagsimbiss im „Kaffee Worpswede“, anschließend setzen wir unsere Besichtigungs-Radtour durch das Künstlerdorf fort. Bei gutem Wetter wollen wir uns mit dem Fahrrad noch etwas ins Teufelsmoor hineinbegeben, in dessen Herzen Worpswede liegt. Genau dieses öde anmutende Land mit seiner baumlosen Weite war es, das die Künstler immer wieder inspirierte. Wer es lieber gemütlich angehen möchte, kann alternativ in einem der zahlreichen Cafés des Ortes auf die Rückkehr der Gruppe warten.
Am späten Nachmittag Rückgabe der Leihräder, kurzer Bustransfer nach Bremen. Zimmerbezug im Radisson Blu Hotel Bremen.
Gemeinsames Abendessen im Hotel, 1 Übernachtung in Bremen.

Böttcherstraße Bremen
Böttcherstraße Bremen:
Paula-Becker-Modersohn-Haus
& Haus St. Petrus
© Jürgen Howaldt
CC BY-SA 2.0
Wikimedia Commons

4. Tag: Haus Atlantis und Böttcherstraße Bremen
Das Radisson Blu Bremen befindet sich zum Teil im so genannten Haus Atlantis, das wiederum zum Böttcherstraßen-Ensemble der Hansestadt zählt. Diese Gebäude entstanden in der Zeit von 1922 bis 1931 nach Entwürfen von Bernhard Hoetger, Worpswede, und stellen den abschließenden Höhepunkt unserer Reise zur Architektur des Expressionismus dar.
Die Besichtigung beginnt direkt im Hotel – mit dem spektakulären Art-Deco-Treppenhaus und einem der wenigen erhaltenen Meisterwerke der expressionistischen Glasbaukunst: dem Himmelssaal (Besichtigung abhängig von der Saalbelegung). Danach verlassen wir das Haus Atlantis und widmen uns den weiteren Gebäuden. In den Museen der Böttcherstraße – dem Ludwig Roselius Museum und dem Paula Modersohn-Becker Museum – wartet großartige Kunst auf uns: alte Kunst mit berühmten Cranachs und Riemenschneiders genauso wie herausragende Werke der Vertreter der Künstlerkolonie Worpswede und wechselnden, zeitgenössischen Positionen.
Gegen Mittag endet unsere gemeinsame Reise. Da Bremen bestens an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angebunden ist, bleibt Ihnen sicherlich noch Zeit für einen Besuch bei den legendären Stadtmusikanten, die neben dem mittelalterlichen Rathaus der Hansestadt in Bronze gegossen sind.
Individuelle Heimreise oder Reiseverlängerung.

 

Reisetermine und Preise pro Person


Do.

21.07.2016

 - 

So.

24.07.2016

  ab 

525,00 EUR

 


Weitere Informationen

 

Niedersachstenstein Worpswede
Niedersachstenstein Worpswede
© Harald Kother

Fassadendetails
Fassadendetails der
expressionistischen Architektur,
Kunststätte Bossard, Jesteburg
© Matthias Pätzold

 

  • Preise pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: 95 Euro
  • Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 15 Personen
    (Bei Unterschreiten der Mindestteilnehmerzahl kann der Reiseveranstalter bis 30 Tage vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten. >> ARB des Reiseveranstalters)

    Im Reisepreis enthaltene Leistungen
  • 3 Übernachtungen mit Frühstück, davon:
    2x Flair Landhotel "Zur Eiche" in Buchholz (3 Sterne)
    1x Radisson Blu Hotel Bremen (4 Sterne)
  • Halbpension
    (1x üppiges Abendbrot in der historischen Oberhafenkantine Hamburg, 2x im Hotel)
  • 2x Kaffeetafel (Hamburg/Jesteburg)
  • Robuste Leihfahrräder für die Besichtigungen in Hamburg, Jesteburg (Nordheide) und Worpswede
  • Geführte Besichtigung einiger ausgewählter Kontorhäuser in Hamburg, darunter das Chilehaus (Unesco-Welterbe)
  • Geführte Radtour durch das Kontorhausviertel, die Speicherstadt (Unesco-Welterbe) und die HafenCity
  • Geführte Radtour durch die Nordheide (Buchholz, Jesteburg und evtl. Wilseder Berg)
  • Führung durch die Kunststätte Bossard (Jesteburg) inkl. der Atelier- und Privaträume
  • Geführte Radtour durch das Künstlerdorf Worpswede inkl. Niedersachsenstein, Käseglocke, Kaffee Verrückt und Große Kunstschau
  • Geführter Rundgang durch die Böttcherstraße in Bremen und die Museen der Böttcherstraße
  • alle Eintrittsgelder: Kunststätte Bossard, Worpsweder Museen, Käseglocke, Museen Böttcherstraße
  • Transfers im Kleinbus und Gepäcktransport
  • durchgängige Kulturtours-Reiseleitung

    Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise (s.u.)
  • Getränke während der Abendessen
  • Reiseversicherung. Wir empfehlen eine Reiserücktrittversicherung und unterbreiten Ihnen dazu unverbindlich ein Angebot

    Anreise
    Nutzen Sie die vergünstigten Angebote für die Bahnanreise:


    >> Allgemeine Reisebedingungen zu dieser Reise

 

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