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KUNSTSOMMER IN HAMBURG
Sammlung Falckenberg, Mark Rothko und Fischli & Weiss

Veranstalter:
Kulturtours - Reisen zu Kunst und Kultur

   

Dr. Harald Falckenberg gilt als einer der profiliertesten Kunstsammler Deutschlands. In Hamburg-Harburg hat er jetzt ehemalige Fabrikhallen zu einem riesigen Privatmuseum herrichten lassen, um Teile seiner Sammlung zu präsentieren. Die Ausstellung kann man nur im Rahmen einer angemeldeten Gruppenführung besichtigen, wozu Sie bei dieser Reise Gelegenheit haben.

Zur Eröffnung der neuen Hallen ist die Ausstellung "Paul Thek. Werkschau im Kontext Zeitgenössischer Kunst" zu sehen, die u.a. Falckenberg persönlich kuratierte. Werke des amerikanischen Künstlers aus drei verschiedenen Jahrzehnten werden dabei in Beziehung zu Exponaten aus der Sammlung gesetzt. Darunter finden sich mehrere Dutzend prominente Vertreter der Zeitgenössischen Kunst, unter anderem Jonathan Meese, Andreas Hofer, Paul McCarthy, Peter Weibel, Franz Ackermann und Hans Haake.


Die neuen Ausstellungsräume
in den Phoenix-Hallen


Neben den beeindruckenden Ausstellungshallen auf dem Phoenix-Gelände am Harburger Bahnhof besuchen wir außerdem die Mark Rothko-Retrospektive in der Kunsthalle und die aktuelle Fischli & Weiss-Ausstellung in den Deichtorhallen.

 

Reiseverlauf


Freitag: Anreise
Nach Ihrer Ankunft in Hamburg beziehen Sie Ihr Zimmer im Radisson SAS. Das Hotel liegt direkt am ICE-Bahnhof Dammtor, so dass Sie auch mit der Bahn bequem anreisen können.
Am Abend schlendern wir gemeinsam durch die berühmten Colonnaden und am Jungfernstieg vorbei, um im Restaurant D.O.C. gemeinsam zu dinieren. Das D.O.C. liegt unmittelbar an der Binnenalster, bietet eine hervorragende italienische Küche und wurde von Gastronomie-Kritikern und -Führern mehrfach ausgezeichnet. Bei einem Drei-Gang-Menü haben wir Gelegenheit, uns näher kennen zu lernen.

Samstag: Sammlung Falckenberg und Fischli & Weiss

Nach dem Frühstück bringt Sie unser Shuttle-Service zum Phoenix-Gelände nach Hamburg-Harburg, wo wir die Ausstellung bei einer exklusiv für uns reservierten Führung besichtigen. Die Führung durch die mehr als 6.000 Quadratmeter großen Ausstellungshallen, die sich über fünf Etagen und mehrere Gebäude erstrecken, dauert etwa 90 Minuten. Ein fachkundiger Führer der Phoenix-Stiftung gibt uns einen Einblick in das Werk Paul Theks, die aktuelle Ausstellung sowie die Sammlung des Mäzens Dr. Harald Falckenberg.


Peter Fischli / David Weiss
Ohne Titel (Blume)
1997 Fotografie
© 2008 Peter Fischli / David Weiss

Im Anschluss erfolgt der Transfer zurück in die Hamburger Innenstadt, direkt zu den Deichtorhallen. Bevor wir dort ebenfalls bei einer fachkundigen Führung die aktuelle Sonderausstellung "Peter Fischli/David Weiss: Fragen & Blumen" erkunden, nehmen wir ein gemeinsames Lunch im benachbarten Restaurant "Fillet of Soul" ein. Die Ausstellung ist für Deutschland exklusiv in den Deichtorhallen Hamburg zu sehen und wird danach aufgelöst. Somit ergibt sich die letzte Gelegenheit für viele Jahre, das Werk der beiden Künstler im Überblick zu sehen.

Nachmittag zur freien Verfügung
Im Anschluss an die Führung haben Sie Gelegenheit, die Deichtorhallen auf eigene Faust zu erkunden. Der restliche Nachmittag sowie der gesamte Abend stehen Ihnen dann zur freien Verfügung. Von den Deichtorhallen aus erreichen Sie in wenigen Minuten bequem zu Fuß die Binnenalster, die Mönckebergstraße sowie die Spitalerstraße mit ihren Attraktionen und Einkaufsmöglichkeiten.


Mark Rothko: Entrance to Subway
(Subway Station / Subway Scene), 1938
Öl auf Leinwand
Collection Kate Rothko Prizel
© 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher
Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Sonntag: Mark Rothko und Abreise
Ein Transfer bringt uns innerhalb weniger Minuten vom Hotel zur Kunsthalle. Erfahren Sie dort bei einem Museumsgespräch mehr über das Leben und Werk des amerikanischen Künstlers Mark Rothko, der zu den herausragendsten Vertretern des Abstrakten Expressionismus zählt. Die Ausstellung umfasst mehr als 70 Gemälde und etwa 40 Arbeiten auf Papier mit wichtigen Werken aus allen Phasen seines Schaffens. Gezeigt wird eine Vielzahl von Bildern, die noch nie zuvor in Europa zu sehen waren. Eine vergleichbare Gelegenheit, Rothkos Werk in dieser Dichte und Qualität zu sehen, wird sich in Europa auf lange Sicht nicht wieder bieten.

Nach dem 90-minütigen Museumsgespräch steht es Ihnen frei, unseren gemeinsamen Transfer zurück zum Hotel zu nutzen oder die Kunsthalle weiter auf eigene Faust zu erkunden. Der Weg zum Hotel lässt sich auch bequem und einfach auf eigene Faust zurücklegen, zum Beispiel mit der S-Bahn (eine Station) oder zu Fuß entlang der Alster.

 

"Paul Thek. Werkschau im Kontext Zeitgenössischer Kunst" in den Hallen der Phoenix-Stiftung


Paul Thek (1933–1988) genießt unter den zeitgenössischen Künstlern Kultstatus. Durch sein spannungsreiches Œuvre, in dem er Themen und Symbole aus Religion, Kunst, Theater und Literatur aufgreift, nimmt sein Werk bis heute bedeutenden Einfluss auf die Gegenwartskunst. Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation und raumgreifende Environments gehören gleichermaßen zu Theks Ausdrucksmitteln.
Seine Kunstwerke zeigen sich mystisch, religiös und kritisch sozialen Ungerechtigkeiten wie auch der Kunstwelt gegenüber, wobei er mitunter widersprüchlich zwischen nomadisíerendem Hippietum und verklärendem Charismatiker pendelt, aber auch nicht selten eine Portion Melancholie und Humor in seine Werke mit hinein spielt.

Die Auswahl der zeitgenössischen, jüngeren Künstler folgt nicht formalen Gesichtspunkten, sondern ergibt sich aus verwandter Haltung und Einstellung zum künstlerischen Schaffen. Thek hat mit seinen „Environments“ erste Beispiele von Ausstellungskunst geliefert; er war mit seiner „Artist’s Co-op“ Vorreiter für Gruppenarbeit als soziale Praxis von Künstlern; auf ihn schließlich geht der Begriff „Work in Progress“ als eine sich ohne Abschluss immer fortentwickelnde Arbeit am Kunstwerk zurück. Der Kunstbetrieb hat Thek nach großen Erfolgen – immerhin zwei Teilnahmen auf der Documenta (1968 und 1972) – fast vergessen, in den Köpfen der Künstler lebte er als „Artist’s Artist“ weiter. Paul Thek und die Folgen. Die Ausstellung versucht, die Zusammenhänge deutlich zu machen.

 

Mark Rothko: Die Retrospektive

 


Mark Rothko (1903-1970), No. 12, 1951
Mischtechnik auf Leinwand
145,4 x 134 cm, Privatleihgabe
© 1998 Kate Rothko Prizel & Christopher Rothko / VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Die Hamburger Kunsthalle zeigt zum ersten Mal seit über 20 Jahren in Deutschland wieder eine Retrospektive von Mark Rothko, einem der bedeutendsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. In der Gegenüberstellung mit herausragenden Werken von Caspar David Friedrich(z. B. Der Mönch am Meer, 1809) und Pierre Bonnard werden die historischen Vorläufer Rothkos deutlich und das Spannungsfeld, in dem sein Werk sich positioniert, sinnlich erlebbar.

Nach seinem frühen Interesse am Surrealismus wandte sich Rothko seit etwa 1946 ganz der Abstraktion zu: In seinen „multiforms“, vielfältig gestaffelten, spielerisch angeordneten Farbfeldern, stellte er die Wirkung der Farben in ihrem Mit- und Gegeneinander in den Vordergrund. In seiner berühmtesten Schaffensphase ordnete er seit etwa 1950 zumeist drei horizontale farbige Rechtecke mit verlaufenden Rändern übereinander an. Wie kein Künstler zuvor stellte er die Ausdruckskraft der Farbe allein, frei von allen erzählerischen oder figürlichen Elementen, in den Mittelpunkt der Malerei und schuf Gemälde von einer hohen emotionalen Intensität.

Bei eher geringer Beleuchtung und aus unmittelbarer Nähe betrachtet, entfalten die Gemälde ihre überwältigende Kraft und entgrenzende Wirkung, die der Künstler mit einem religiösen Erleben verglich. Die Ausstellung lässt keinen Zweifel daran, dass die leuchtenden, farbintensiven und hoch-emotionalen Gemälde ihre Betrachter gerade im Original mit ungeheurer Wirkung in ihren Bann ziehen und bis heute nichts von ihrer nahezu magischen Anziehungskraft verloren haben.

 

Peter Fischli/David Weiss: Fragen & Blumen

 


Peter Fischli / David Weiss: In den Bergen
1979 Fotografie Kunsthaus Zürich
Vereinigung Zürcher Kunstfreunde
© 2008 Peter Fischli / David Weiss

Die in Kooperation mit der Tate Modern, London, und dem Kunsthaus Zürich entwickelte Ausstellung bietet den ersten umfassendsten Überblick über das vielfältige und hintergründige Werk der beiden Künstler, die seit 1979 zusammen arbeiten. Peter Fischli (* 1952) und David Weiss (* 1946) sind die international bekanntesten Schweizer Künstler ihrer Generation.
Ihr Werk zählt zu den einflussreichsten Positionen der Gegenwartskunst. Es verbindet die Medien Fotografie, Bildhauerei und Film in eigenwilliger und überraschender Weise, wobei das Ab- und Hintergründige des Banalen und Einfachen das durchgehende Thema ihrer künstlerischen Arbeit bildet.

Im Zentrum der Ausstellung befindet sich die Projektion des Films "Der Lauf der Dinge", der seit seiner ersten Vorstellung auf der "documenta 8" 1987 zu einem der populärsten Kunstwerke unserer Zeit aufstieg. Der projizierte Film wird in der Ausstellung zum ersten Mal mit dem "Making of" konfrontiert, wodurch der Betrachter einen neuen Einblick in den unvergleichlichen Humor der beiden Künstler erhält.
Speziell für die große Deichtorhalle haben Peter Fischli und David Weiss in den letzten Monaten eine Raumgestaltung entwickelt, mit der die Architektur der Halle in neuer Weise erlebbar wird. In der Reihe der monographischen Ausstellungen, die seit 2005 in der Halle stattfinden, tritt diesmal das Spiel mit Helligkeit und Dunkelheit im Dialog mit der Industriearchitektur der Halle hinzu. Die großzügig angelegten Räume der Ausstellung versetzen den Betrachter in jeweils unterschiedliche Welten, vom Exotismus der großen Farbfotos von Flughäfen und Blumenensembles bis zur Reflexion über Bildhauerei in den "grauen Skulpturen" und neuen, von der digitalen Technologie inspirierten Arbeiten wie "Surrli" und "Fotografias".

 

Ihr Hotel: Das Vier-Sterne-Hotel SAS Radisson

 


Die Top of Town-Bar im SAS Radisson

Mitten im Herzen der Hansestadt und doch im Grünen steht das 4 Sterne Superior Radisson SAS Hotel. Hamburgs höchste Hotel gilt als beliebte Adresse mit internationalem Flair, das wegen seiner beeindruckenden Architektur ein echtes Wahrzeichen ist.

Die Lage ist perfekt: Der ICE-Bahnhof Dammtor, die Alster und die eleganten Einkaufspassagen sind bequem zu Fuß zu erreichen. Viele Freizeitmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Über 27 Etagen genießt der Gast First-Class Service und Einrichtungen wie beispielsweise das viel gerühmte Trader Vic's Restaurant und das Top of Town, Hamburgs höchste Bar & Lounge. Highspeed-Internetzugang via W-LAN sowie die Nutzung des beheizten Innenpools, Fitness und Sauna im Swim & Sport Bereich ist für Übernachtungsgäste kostenfrei.

 

Reisetermine und Preise pro Person


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Weitere Informationen

 

  • Preise pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmerzuschlag: 107 Euro

    Im Reisepreis enthaltene Leistungen
  • 2 Übernachtungen im Vier-Sterne-Hotel Radisson SAS in Hamburg
  • 2 mal reichhaltiges Frühstücksbüfett
  • 1 Drei-Gang-Menü im Restaurant D.O.C. direkt an der Binnenalster (Getränke nicht inbegriffen)
  • 1 Lunch im Restaurant Fillet of Soul in den Deichtorhallen (Getränke nicht inbegriffen)
  • alle beschriebenen Transfers
  • Fachkundige Führung durch die Ausstellung "Paul Thek" in der Phoenix-Kulturstiftung
  • Eintritt und 90-minütiges Museumsgespräch zur Sonderausstellung "Fischli & Weiss" in den Deichtorhallen
  • Eintritt und 90-minütiges Museumsgespräch zur Retrospektive "Mark Rothko" in der Kunsthalle
  • Gesetzlicher Reisesicherungsschein

    Nicht enthaltene Leistungen
  • Anreise. Gerne buchen wir für Sie einen günstigen Flug oder die Bahnfahrt
  • Transfer vom/zum Flughafen
  • Getränke während des gemeinsamen Dinners und Lunchs
  • Reiseversicherung. Wir empfehlen eine Reiserücktritt-, -abbruch-, und -krankenversicherung und unterbreiten Ihnen dazu gerne ein Angebot

>> Reisebeschreibung als PDF
>> Allgemeine Reisebedingungen zu dieser Reise

 

Unverbindliche Buchungsanfrage

Jede Buchungsanfrage wird von unseren Mitarbeitern persönlich bearbeitet!
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