Lichtenstein, einer der bekanntesten Vertreter der Pop-Art, wurde mit seinen Motiven aus der Comic- und Konsumwelt bekannt. Auch die industrielle Drucktechnik imitierte er. In späteren Jahren kehrte er wieder zu seinen Anfängen zurück und orientierte sich vermehrt am Expressionismus und Surrealismus. Auf seine ganz eigene Art und Weise interpretierte der Farbminimalist Werke von Matisse und Mondrian, Picasso ironisierte er zum Pseudocomic, Dalí nahm er seine reichhaltige Farbpalette und ersetzte sie durch seine für ihn typischen Rasterpunkte.
Das Museum Ludwig zeigt in der Sonderausstellung etwa 100 Exponate, darunter vor allem großformatige Gemälde wie auch einige Skulpturen und Zeichnungen. Neben den Interpretationen finden sich noch weitere Werke, die von seiner Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilrichtungen von Expressionismus, Surrealismus, Bauhaus und Art déco zeugen.
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