Die Gründung des Museums erfolgte 1800 unter dem Namen „Nationale Kunst-Gallerij“ in Den Haag. Die Verlegung nach Amsterdam geschah auf Befehl von König Louis Bonaparte. Die bestehende Sammlung wurde um die Gemälde aus dem Besitz der Stadt Amsterdam ergänzt.
Für die Errichtung eines neuen Museumsgebäudes in Amsterdam, dessen Bau am 1. Oktober 1876 begann, wurde 1863 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Architekt Pierre Cuypers entwarf ein beeindruckendes Gebäude, das Stilelemente aus Gotik und Renaissance vermischt. Die Eröffnung erfolgte am 13. Juli 1885. Das aufwändig verzierte Backsteinhaus im Stil des Neoklassizismus ist heute ein Rijksmonument - ein mindestens 50 Jahre altes Kulturdenkmal, das von der niederländischen Regierung unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Das Museum zeigt Kunst und Malerei aus dem goldenen Zeitalter der Niederlande, eine Hochphase der niederländischen Wirtschaft und Kultur im 17. Jahrhundert, und Fragmente der niederländischen Geschichte, was die Kolonialgeschichte und als einen weiteren Aspekt die Kunst aus den Kolonialgebieten mit einschließt. |